18. Internationales Jugendmeeting 2014

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Alina Schäfer, Josephine Beaupré & Nele Schmitt gewinnen die Damengruppen-Konkurrenz und Team Hessen2 belegt Platz 3

Baunatal Die Orte Puerto Rico, Südafrika, England, Österreich sind im Sportakrobatik Nachwuchs eng verbunden mit dem Internationalen Jugendakrobatikmeeting.  Seit  1995 unterwegs an den vorgenannten Wettkampforten fand die 18. Auflage dieses  Jahres  in Baunatal statt. Verantwortlich für dieses Turnier  zeichnet  sich der Hessische Sportakrobatikverband der erstmalig  2014 auch federführend für die Ausrichtung des Turniers (sonst die Vereine)  in Nordhessen war.

Vertreten waren die Landesverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt mit 3 Mannschaften, jeweils zwei stellten Schleswig Holstein und Hessen, Mecklenburg-Vorpommern ging einmal an den Start und  international vertreten war in diesem Jahr eine Mannschaft aus Wien/Österreich. Die Startreihenfolge wurde von den Sportlern selbst ausgelost. Für das Mannschaftsergebnis waren die Leistungen der ersten Runde relevant und diese waren auch gleichzeitig die Qualifikation fürs Finale der Einzelkonkurrenz.

 

Beide hessischen Mannschaften waren in etwa gleichstark besetzt und so war die Tagesform ausschlaggebend  welches Team in der Mannschaftswertung die Nase vorne haben würde oder welche Formation sich fürs Finale unter den besten Acht qualifiziert.

Für Team Hessen1 gingen Eva Trillig und Fabienne Lay auf die Matte. Die drittplatzierten des Hessenpokals vor wenigen Tagen erwischen keinen guten Start. Gleich das erste Element kam mit sehr viel Höhe und zu viel Schwung und nur knapp konnte ein Sturz verhindert werden. Danach lagen die Nerven blank, mehrere Unsicherheiten schlichen sich ein und an einen Einzug ins Finale der Paare war nicht mehr zu denken.

Noch kurz vor dem Wettkampf wurde krankheitsbedingt aus den zwei stärksten hessischen Damengruppen (beide SVG) eine Ersatzformation zusammengestellt. Im Abschlusstraining zeigten Lea Weizer/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch eine starke Übung, im Wettkampf aber kostete ein Fehler bei einem individuellen Element wertvolle Punkte in der technischen Ausführung sowie 0,3 an Zeitfehler. Am Ende verpassten sie um zwei Zehntel einen Finalplatz. (Mit nur zwei Trainingseinheiten war es für die Drei trotzdem eine tolle Leistung.) Ein Kasseler Damen- und  Herrenpaar komplettierten mit guten Leistungen das Team und qualifizierten sich mit der jeweils zweitbesten Leistung fürs Finale und konnten diesen Platz hier noch einmal bestätigen. 

Für das am Ende, hinter dem Gewinner Schleswig Holstein und der zweitplatzierten Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern, auf Platz drei siegreiche Team Hessen2, präsentierte das SVG Damenpaar Sophie Patzelt/Emily Neher eine technisch sehr gute Übung, leider ist hier artistisch immer ein größerer Abzug ob des Größenunterschiedes beider Sportler vorprogrammiert aber auch am Ausdruck muss noch gearbeitet werden. 

Gleiches gilt auch für das Liebersbacher Trio Sarah Weizer/Emily Beaupré/Lara. Sie zeigten eine sehr sichere Übung und verpassten die Qualifikation gerade mal um ein halbes Zehntel.  Wenn aber Körperhaltung und Ausdruck noch stimmig werden dann ist ihnen in Zukunft ein Finalplatz genauso sicher wie für  Patzelt/Neher. Ein weiteres Kasseler Damenpaar komplettierte das Team, turnte sich ins Finale und belegte hier den 5. Platz.

Für die Überraschung des Tages sorgte das SVG Trio Alina Schäfer/Nele Schmitt/Josephine Beaupré. Sie konnten sich mit Patz sieben in der Vorrunde einen Finalplatz sichern und sich hier noch einmal kräftig steigern. Nahezu fehlerfrei setzten sie sich mit einer erheblich niedrigeren Grundschwierigkeit (Vornote 9,3) gegen ihre Konkurrenz durch.   „Platz 1 für unsere Kleinsten, die für uns die größten waren an diesem Tag“, freuten sich Delegationsleiterin Diana Nikoles, und Trainerin Verena Doll. Nikoles wertete außerdem zusammen mit den SVG Trainerinnen Erika Müllmann (Jury), Diana Lay und Desirée Moreno-Barrientos im Kampfgericht.

 

1. Schleswig-Holstein 75,750

 

2. Mecklenbzrg-Vorpommern 73,200

 

3.Hessen II 72,400

 

4. Sachsen I

 

5. Sachsen-Anhalt I

 

6. Wien Österreich 65,283

 

 

 

Hessen I 71,833

 

Sachsen II 70,450

 

Sachsen-Anhalt II 67,633

 

Schleswig-Holstein II 66,433

 

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