Berlin Mit einem beeindruckenden Ergebnis kommen die Nachwuchsakrobaten der SVG Nieder-Liebersbach von der Deutschen Bestenermittlung aus der Hauptstadt zurück. Erstmalig in der Vereinsgeschichte gelang es den Akrobaten die Titel bei den Damen- und Gemischten Paaren sowie bei den Trios in der N1 Konkurrenz (bis 14 Jahre) mit nach Hause zu nehmen.
Bei der 15. Auflage der größten Breitensportveranstaltung des Deutschen Sportakrobatik Bundes gingen aus elf Landesverbänden Sportler aus 32 Vereinen an den Start. Insgesamt waren in der Qualifikation 88 Starts in beiden Altersklassen zu sehen.
Knapp zwei Wochen nach dem Gewinn des Mannschaftstitels im Nachwuchs für den hessischen Landesverband, unter Beteiligung Liebersbacher Formationen beim Mannschaftstag in Baunatal, zeigten sich die SVG Akros in Berlin in konstant guter Form und präsentierten sich als stärkste Mannschaft des Wettkampfs.
Die hessischen Vizemeister der Mixpaar Konkurrenz (N1) Luca Fändrich und Lotta Steinmann konnten sich bei ihrem letzten Wettkampf in diesem Jahr noch einmal mit neuen Elementen in Szene setzen und erreichten mit der zweitbesten Wertung (23,55 Punkte) das Finale. Hier steigerten sie noch einmal mit schöner Übung ihre Wertung auf 27,750 Punkte und holten den Titel.
Bei den Damenpaaren entschieden Katharina Gall und Lilly Böh die Qualifikation mit 24,25 Punkten für sich und legten im Finale noch einmal nach. Mit sicheren Elementen und viel Ausdruck in ihrer Choreographie erhielten sie mit 24,95 Punkten die Höchstwertung des Tages in der N1 Klasse und fügten ihrer Titelsammlung in diesem Jahr einen weiteren hinzu.
Mit hohen Saltos und einer tollen Choreographie entschied auch das Damentrio Paula Wischnewski, Seraphina Maul und Lena Wischnewski nicht nur die Quali unter den 14 Damengruppen für sich sondern hielt auch im Finale die Konkurrenz auf Distanz. Mit 24,90 Punkten holten sie sich die Meisterschaft.
In der gleichen Kategorie erreichten Melanie Beaupré, Lara Neher und Catharina Träger als drittplatzierte das Finale. Hier begeisterten sie abermals die Zuschauer mit der Umsetzung ihrer Choreographie. Durch die falsche Ausführung eines Elements mussten sie Abzüge in der Wertungsnote hinnehmen und konnten so die Leistung des Vortages nicht mehr wiederholen. Am Ende hieß es Platz fünf.
In der Nachwuchsklasse 2 überraschten nach langer Krankheitspause Sarah Weizer, Emily Beaupré und Luisa Oppelt mit toller Übung. In dem enorm großen Starterfeld von 20 Damengruppen qualifizierten sie sich als viertbestes Trio für das Finale. Leider unterlief auch ihnen eine falsche Elementausführung was mit einem ganzen Punkt Abzug bestraft wurde und auch die Artistik Note war um einiges gemindert. So kam man am Ende nicht über den achten Platz hinaus.
Bei den Damenpaaren der gleichen Altersklasse standen Eva Trillig und Emily Neher mit 19 Formationen einer ähnlich großen Konkurrenz gegenüber. Sie hatten ihre Übung mit neuen Elementen aufgestockt und präsentierten sich technisch stark. Leider unterliefen ihnen gleich drei Zeitfehler (0,9 Abzug) so dass ihnen der Einzug in das Finale verwehrt blieb.

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