Mainz-Laubenheim Zum 17. Mal lud in diesem Jahr der SAV Mainz-Laubenheim in die Rheinland-Pfälzische Landeshauptstadt zu seinem Internationalen Gutenberg-Pokal Turnier ein. Benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Johannes Gutenberg, waren neben den Startern aus etlichen Bundesländern auch Formationen aus den Nachbarländern Italien, Schweiz sowie Großbritannien und Bulgarien vertreten.
Deutschlandweit startet das SVG Trio Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré in der Jugendklasse, international gemeinsam mit den Schülern in der Age-Group (8-16), dementsprechend groß war mit 16 Damengruppen ihre Konkurrenz u. a. auch aus Schottland und England. Technisch sehr sauber präsentierten sie ihre Balance-Übung blieben aber choreographisch und tänzerisch fast einen ganzen Punkt unter der technischen Note. Mit 26,150 Wertungspunkten verfehlten sie nur hauchdünn um 0,05 Punkte das Treppchen und landeten hinter den zwei punktgleichen Drittplatzierten auf dem 5. Rang.
In ihrer Tempoübung offenbarten sie ihrer Trainerin Désirée Moreno Barrientos noch kleine Defizite bei den Abschlüssen der geworfenen Elemente. Nach der schönen Flugphase des Doppelsaltos waren bei der Landung schon fast beide Knien am Boden und auch der sonst immer sehr schöne gestreckte Salto aus dem Coupé war unsauber. So scheint das Trainingsprogramm bis zum Sachsenpokal am kommenden Wochenende in Riesa schon abgesteckt, denn neben den Landungen wird auch laut Moreno Barrientos außerdem noch maßgeblich an der Synchronität ihrer Choreo gefeilt. Mit 25,700 Punkten und einem 6. Platz konnten sich Schmitt/Schäfer/Beaupré für Finale qualifizieren. Hier zeigten sie noch einmal ihre Tempoübung, konnten sich aber mit 25,350 Punkten nicht weiter nach vorne turnen (6.Platz). Für Riesa hegen die drei, in einem wiederum internationalen Teilnehmerfeld, Finalhoffnungen was ihnen Trainerin Moreno Barrientos nach intensivem Training an den „Baustellen“ durchaus zutraut.
Mit den Plätzen drei, zwei und eins hat sich das Damen Trio Jana Gall/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch sprichwörtlich von Übung zu Übung nach oben geturnt. In der Age Group (11-18), national Junioren, hatten sie es mit drei weiteren starken Trios aus Ebersbach, Nordhorn und vom Monarchs Gymnastic Club/England zu tun. Die technisch sauber geturnte Balanceübung war choreographisch nicht ganz auf den Punkt geturnt und wurde vom Kampfgericht sehr streng bewertet. Leider kam es in der Vornote (Schwierigkeit 9,3 anstatt 9,65) noch zu 0,3 Punkten Abzug und zu einer Streichung eines Elements weil eine Übungsänderung nicht weitergeleitet wurde. Die Endnote von dennoch guten 25,00 Punkten zeigt auf, dass eine bessere Platzierung möglich gewesen wäre (2./25,10 u. 1./25,60).
Mit ihrer Dynamikübung ging es dann einen Rang nach oben. Trotz technischer Probleme mit der Musik zu Beginn der Übung die für einen Neustart sorgten, brachten Gall/Haiber/Weihrauch eine stimmige Übung (25,250 Punkte) und gute Elemente auf die Matte. Trainerin Verena Doll freute sich über die Silbermedaille sah aber bis zum Wochenende noch Kleinigkeiten zum „Ausbessern“.
Im Finale riefen die Drei ihre beste Leistung ab und präsentierten eine absolut überzeugende Übung mit harmonischer Choreographie und technisch super geturnten Elementen. Auch das Wertungsgericht konnten sie diesmal überzeugen und wurden mit 25,900 Punkten und der Goldmedaille belohnt.

Schon am kommenden Wochenende werden sie erneut ihr Können inmitten internationaler Konkurrenz beim 15. Sachsen-Pokal in Riesa unter Beweis stellen. Hier will auch das SVG Trio Lea Doreen Poos/Charleen Nikoles/Hannah Maria Victor wieder in das Geschehen eingreifen, die Mainz krankheitsbedingt leider absagen mussten.

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