Nieder-Liebersbach Vor heimischer Kulisse, unter den Augen von Bundestrainer Igor Blintsov, holen sich die SVG Nachwuchsakrobaten mit dem dritten Tagessieg, beim dritten Liga-Wettkampf, die Mannschaftsmeisterschaft in der hessischen Landesliga und setzen damit die nun schon seit 2012 währende Erfolgsbilanz fort. Mit dem Maximum von 30 Punkten siegten die Liebersbacher am Ende klar vor dem Vizemeister SVH Kassel (26 Punkte) und der FTG Pfungstadt (25 Punkte).

Maßgeblich für den dritten Tageserfolg des Nachwuchses waren die guten Vorstellungen des Mixpaares Luca Fändrich/Lotta Steinmann (N2 24,67) und des Damenpaares Fabienne Lay/Anna Dorigatti (N1 23,64) deren Wertungen in das Mannschaftsergebnis einflossen. Außerdem qualifizierten sie sich als Beste ihrer Altersklassen für die Hessische Meisterschaft am 24. Juni in Kassel.
Ebenfalls stark, als bestes Trio der N2 Klasse, präsentierten sich Katharina Gall/Anna Schmidt/Lilly Böh (23,45) und sind bei der Hessischen in Kassel genauso mit dabei wie das N1 Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger. Diese turnten sich fehlerfrei durch ihre Übung (23,32) und bestätigten zum dritten Mal ihre Souveränität in ihrer Altersklasse. „Dabei waren sie im Vorfeld so nervös“, verriet Trainerin Erika Müllmann.
Ihre Übungen gut durchturnen, an Erfahrung gewinnen und bei jedem Wettkampf ein paar Punkte mitnehmen, das ist den zu Anfang des Jahres neuformierten Damenpaaren Aliya Döhrer/Jette Schmitt (N1) und Liz Eschelbach/Halilja Azimov (N2) hervorragend gelungen. Mit ihren schon wettkampferfahrenen Partnerinnen konnten Jette und Halilja auf der Matte an Sicherheit gewinnen und dürfen auf der Landesmeisterschaft mit dabei sein.
Zwei neue Formationen gaben in der SVG Halle ihr Wettkampfdebut. Mit großer Nervosität hatten Jule Kunz/Lilli Angelina Ehret zu kämpfen und konnten dennoch ihre Übung fehlerfrei und mit einer anspruchsvollen Choreografie zeigen. Trainer Heinz Andolfatto war begeistert. „Das sind zwei vielversprechende Talente mit großer Perspektive“.
Zusammen mit Antonia Harbich war es für Laila Breitwieser Stroyo die erste Wettkampfteilnahme. Sie sind enorm trainingsfleißig, haben sie sich gut durch ihre Übung geturnt und können darauf auch choreographisch bei den kommenden Nachwuchturnieren aufbauen.

Hessenliga
Zum fünften Mal in Folge darf bei der SVG auch über den Gewinn der Hessenliga gejubelt werden. Den Jugend- und Junioren1 Formationen genügte ein zweiter Platz in der Tageswertung um sich, vor dem SVH Kassel und dem KSV Baunatal, die Meisterschaft zu sichern. Spannend blieb es in der Entscheidung um die Tageswertung bis zu den letzten Startern, am Ende hatte der SVH Kassel um 0,24 Punkte die Nase vorne.

Zur Sichtung für die DM (in einer Woche beim TSV Fiedberg/Bayern) ging das erst vor 3 Wochen neuformierte Jugendtrio Mirjam Wagner/Melanie Beaupré/Sophia Eichenauer mit allen drei Übungen auf die Matte. In unterschiedlichen Konstellationen haben sie schon reichlich Wettkampferfahrung gesammelt und nun mit tollen Übungen in Balance, Dynamic und Kombi gezeigt was nach dieser kurzen Zeit schon alles möglich ist. Trainerin Denise Kautz war im Allgemeinen sehr zufrieden sieht aber choreographisch noch verbesserungspotenzial.

Für die Teamwertung beim Ligafinale zeichneten sich das Junioren1 Trio Ann-Sofie Haiber/Jana Gall/Larissa Weihrauch mit ihrer Kombiübung verantwortlich. Sie präsentierten eine technisch saubere und choreographisch stimmige Übung und erzielten mit 25,300 Punkten die höchste Wertung für die SVG an diesem Tag. „Der Wettkampf war nochmals eine gute Vorbereitung für die in drei Wochen stattfindende DM im Rahmen des Deutschen Turnfests in Berlin“, so Trainerin Verena Doll.
Auch die Wertung des Jugendtrios Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré mit 24,690 Punkten floss in das Mannschaftsergebnis mit ein. Für sie war es die Generalprobe für die am Wochenende stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Friedberg (Bayern). Ein letzter Test vor Friedberg war es auch für das Jugendtrio Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski, mit ihrer erst vor drei Wochen erlernten Kombiübung (23,920). Laut Trainerin Nina Schwöbel zeigten sie im Saisonverlauf eine kontinuierliche Leistungssteigerung in den Elementen, Individuell und in ihren Choreographien und sind bestens auf die DM vorbereitet. Pech hatte dagegen das Damenpaar Fiona Clare Reul und Lucia Treusch mit ihrer an sich schön geturnten Übung. Gleich zu Beginn hagelte es für den gestürzten Handstand Abzüge (2,9) da dadurch die Grundanforderung nicht mehr gegeben war. In Friedberg können sie aber zeigen dass sie es besser können.
Mit ihrem Junioren1 Damenpaar Eva Trillig und Emily Neher und deren Ubung (24,170) war Trainerin Diana Lay bis auf ein paar Wackler zufrieden. Sie sieht die Übung noch ausbaufähig und will die Zeit bis zur DM in Berlin nutzen daran zu arbeiten.
Den sportlichen Schlusspunkt setzten die frischgebackenen dreifachen Deutschen Meister Daniel Blintsov und Xenia Mehlhaff der Junioren2 aus Riesa. Sie starteten außer Konkurrenz und begeisterten Zuschauer und Sportler gleichermaßen.
Die anschließende Siegerehrung vom HSAV übernahm, nach der Ergebnisverkündung durch Norbert Hildenbeutel (zuständig für den Sportbetrieb des HSAV), Silvia Breitlow, Präsidentin des HSAV (im Moment noch kommissarisch). 

Qualifiziert für die Hessischen Meisterschaften sind folgende Nachwuchsformationen der SVG:

Fabienne Lay/Anna Dorigatti (N1)
Aliya Döhrer/Jette Schmitt (N1)
Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger (N1)
Liz Eschelbach/Halilja Azimov (N2)
Luca Fändrich/Lotta Steinmann (N2)
Katharina Gall/Anna Schmidt/Lilly Böh (N2)

A-Klasse Formationen sind automatisch qualifiziert

HM findet statt in: Sporthalle Söhrewald, Schulstraße 6, 34320 Söhrewald-Wellerrode / Ausrichter: SVH Kassel / Veranstalter: HSAV

Albershausen Im zwei Jahres Rhythmus lädt der TSGV Albershausen zu seinem Traditionsturnier, dem Internationalen Acro Cup, nach Baden-Württemberg ein. Bei der bereits 10. Auflage in diesem Jahr waren mit der Schweiz, Belgien, Österreich, Großbritannien, Polen, Italien, Estland, Israel und Deutschland von der Jugend (11-16) bis hin zur Meisterklasse, insgesamt neun Länder vertreten. Sogar EM- und WM-Teilnehmer boten dem fachkundigen Publikum über drei Tage spannende Wettkämpfe und erstklassigen Akrobatiksport.

Für die SVG Nieder-Liebersbach gingen in Albershausen drei Formationen an den Start. Verletzungsbedingt musste das Junioren1 Trio Nikoles/Poos/Victor pausieren und so kam überraschend das Jugendtrio Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski zu seinem ersten internationalen Einsatz in der A-Klasse. Sie turnen erst seit 4 Monaten in dieser Klasse haben aber jeweils bei den zwei Ligastarts in Kassel und Weiher starke Auftritte hingelegt. Auch in Albershausen bewiesen sie, dass sich trotz der Kurzfristigkeit ihrer Nachmeldung (zwei Tage vor Wettkampfbeginn) das bisherige Sondertraining, im Hinblick auf die Vorbereitung zur DM im Mai, bereits zum jetzigen Zeitpunkt gelohnt hat. Im Wettstreit mit 30 Damentrios der Age Group (11-16) präsentierten sie dem Wettkampfgericht und den Zuschauern in Balance und Tempo zwei technisch saubere Übungen. Mit der erst eine Woche zuvor erlernten Schraube belegten sie mit ihrer Tempo-Übung und einer Wertung von 24,90 Punkten einen hervorragenden 9. Platz. In Balance turnten sie ihre bisher beste Übung, waren aber an diesem Tag leider die ersten Starter ihrer Konkurrenz, so dass das Kampfgericht noch etwas vorsichtig mit der Höhe der Wertung war und diese nach dem Geschmack der SVG Trainer etwas zu niedrig ausfiel. Am Ende fehlte, in der Addition beider Übungen, die Winzigkeit von 0,05 Punkte zum Erreichen des Finals der besten Zwölf. „Technisch bin ich mit den Übungen vollauf zufrieden aber auch wenn sie artistisch schon um einiges besser zusammen harmonieren als noch vor ein paar Wochen liegt hier unser Schwerpunkt in den kommenden Trainingseinheiten. Schade wenn man das Finale so knapp verpasst aber sie haben sich teuer verkauft und immerhin 17 Formationen hinter sich gelassen“, so Trainerin Nina Schwöbel zum Abschneiden ihrer Formation.
In der gleichen Altersklasse trat auch das SVG Trio Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré an. Knapp zwei Wochen nach dem Turnier in Puurs/Belgien, das sie als bestes deutsches Trio ihrer Altersklasse abschlossen, schlichen sich in Albershausen ein paar Unsicherheiten ein. Mit ihrer Tempoübung belegten sie einen guten 13. Platz (24,50 Punkte). In Balance kamen sie durch einen unlogischen Abgang und zwei Zeitfehler nicht über den 20. Platz (23,85 Punkte) hinaus und der Finaleinzug war außer Reihweite. „Leider war der Doppelsalto heute nicht so gut ausgeführt wie sonst und an der Choreographie müssen meine Mädels immer noch arbeiten“, so das Fazit von Trainerin Désirée Moreno Barrientos. „Nun liegt unser Hauptaugenmerk auf der Vorbereitung zur Jugend-DM vom 20.-21. Mai in Friedberg. Und natürlich wollen wir auch beim Ligafinale in Nieder-Liebersbach einen starken Auftritt zeigen“.
Bei den Junioren1 mussten sich Ann-Sofie Haiber /Jana Gall/Larissa Weihrauch mit 12 Trios aus Israel, Belgien, Österreich, Polen und Deutschland messen.
Ihre Tempo Übung war ein guter Auftakt auf internationalem Terrain. Die Saltos waren hoch, die Landungen sicher und gespannt, die Choreographie war synchron, lediglich eine kleine Unsicherheit bei einem individuellen Element brachte unnötige Abzüge. Mit 25,0 Punkten bewertete sie das Kampfgericht auf den 5. Platz. In Balance präsentierten sie alle drei Pyramiden sicher und lange genug gehalten. Allenfalls ein paar Unstimmigkeiten in der Choreo sah Trainerin Verena Doll. Zwar fiel die Wertung hier mit 24,32 Punkten etwas niedriger aus aber dafür ging es mit Platz 4 einen Rang weiter nach vorne. „Die Wertungen sind international niedriger als auf Landesebene und im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz gibt es auf jeden Fall im tänzerischen Bereich noch Aufholbedarf “, meint Verena Doll erklärend. „Israel war mit all seinen Gruppen eine tänzerische und turnerische Augenweide. Das hat uns aufgezeigt wo noch Bedarf besteht die Abstände zu den vorderen Platzierungen zu verringern“. Als drittbestes Trio erreichten sie das Finale und zeigten mit ihrer Kombiübung ihre beste Vorstellung (25,60 Punkte) an diesem Wochenende. Sie wurden zwar am Ende noch durch eine Top-Leistung vom belgischen Trio auf den 4. Platz verwiesen können mit ihrer Leistung aber mehr als zufrieden.
Ein enormes Wettkampfpensum legt seit Anfang April das Mixpaar der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach Dana Rühm/Oliver Edelmann vor. In der Meisterklasse (intern. Seniors) lieferten sie sich unter den vier Paaren einen spannenden Wettkampf um die Vergabe der Podestplätze mit dem Leipziger Paar Hope/Schippan. Zum Auftakt erlebten Rühm und Edelmann aber einen Schreckmoment. Durch zu viel Schwung beim Doppelsalto mussten sie einen Sturz hinnehmen. Mit einer sonst sauberen Übung landeten mit 24,52 Punkten außerhalb den Medaillenrängen auf dem vierten Platz. Tags drauf brillierten sie mit ihrer Balance Übung und sicherten sich überzeugender Vorstellung vor den Leipzigern die Goldmedaille (25,870 Punkte). Mit einer sicheren Kombi Übung im Finale beendeten sie den Wettkampf mit 25,46 Punkten und holten sich im Mehrkampf hinter Leipzig Silber.


Weiter gehts für die Mannschaften der hessischen Ligen am 13. Mai in Nieder-Liebersbach beim Ligafinale um die Meisterschaft und für den Nachwuchs um die Vergabe der letzten Qualipunkte zur hessischen Meisterschaft. 

Puurs/Belgien Knapp 5 Wochen nach Portugal (Maia Cup) Anfang März, ging es für die beiden SVG Trios Charleen Nikoles/Lea Poos/Hannah Maria Victor und Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré nach Puurs (Belgien). Dort richtete der belgische Sportclub Ambitious Pro Gymnastics in der Nähe von Antwerpen den Flanders International Acro Cup (FIAC) und zeitgleich den World Cup der Seniorenklasse aus, bei dem das Mixpaar der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach Dana Rühm und Oliver Edelmann die Farben ihres Vereins vertraten. Mit über 400 Sportlern aus über zwölf Ländern, wie Russland, Australien, USA, Nordkorea und vielen anderen, war ein hochkarätiges Starterfeld geboten, das mit beeindruckenden Leistungen für ein spannendes Wochenende sorgte. Im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz gelang es den Liebersbacher Formationen, sich in ihren jeweiligen Altersklassen stark zu präsentieren und dabei tolle Akzente zu setzen.
„Wir wollen im Mittelfeld mitspielen“, war die von Trainerin Désirée Moreno Barrientos formulierte Zielvorgabe für ihr Trio Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré, das in der Age Group, im größten Teilnehmerfeld der Veranstaltung mit 45 Damengruppen an den Start ging. „Das haben meine Drei auch zufriedenstellend geschafft“. Ihnen gelang in der ersten Qualifikationsrunde eine fehlerlose Balance-Übung mit technisch sicheren und sauberen Elementen, vom Wettkampfgericht leider etwas niedrig mit 24,55 Punkten gewertet, was im Zwischenklassement Platz 32 bedeutete. Am 2. Wettkampftag legten sie eine super Tempo-Übung auf die Matte. „Die Elemente waren sehr sauber ausgeführt“, kommentierte Moreno Barrientos, sah aber im tänzerischen Bereich noch Defizite an denen bis zum Wochenende noch gearbeitet werden muss. Mit der Wertung von 24,3 Punkten erreichten sie in der Addition beider Übungen, als beste Damengruppe aller sechs deutschen Teilnehmer, Platz 28.
Mit einer durchwachsenen Wettkampfvorbereitung musste sich das Junioren1 Trio Charleen Nikoles/Lea Poos/Hannah-Maria Victor herumschlagen. Krankheitsbedingt pausierten sie schon Anfang April beim zweiten hessischen Ligawettkampf und auch in der Folge war man von optimalen Trainingseinheiten weit entfernt. Noch einen Tag vor der Anreise wurde ein kleines, abgespecktes Training absolviert, damit Hannah-Maria überhaupt in Puurs an den Start gehen konnte. Drei lange Wettkampftage waren angesagt und dann kam noch dazu, dass aufgrund der knappen Anreise aus beruflichen Gründen, ein Podiumstraining auf der Wettkampfmatte nicht mehr möglich war. Dennoch eröffneten sie ihre erste Qualirunde mit einer spritzigen Tempo-Übung. Ihre Choreographie kam sehr gut an, die Saltos waren hoch und die Elemente sehr sauber ausgeführt. Das Kampfgericht setzte ihre Vorstellung unter den 28 Damengruppen, mit 26,35 Punkten, auf den dritten Platz. „Das waren gerade mal 3 Zehntel hinter der starken Konkurrenz aus Israel und 4 Zehntel hinter Groß-Britannien“, freute sich Trainerin Diana Nikoles. „Da haben sie wieder ihre Wettkampfstärke durchblicken lassen.“ Nicht ganz so punktgenau konnten sie am zweiten Tag die geforderte Balance-Übung abrufen. Nachdem ein zwischenzeitliches mentales Problem beim Hochgrätschen beseitigt werden konnte, und die Trainingsleistung im laufenden Wettkampf wieder einwandfrei präsentiert wurde, schlichen sich zwei etwas wackelig ausgeführte Elemente ein. Dazu, und nicht ganz ohne Humor, stellte Trainerin Nikoles noch fest, dass „der Ausdruck bei der Präsentation wohl anscheinend vor Aufregung im Hotel vergessen wurde“. 25,2 Kampfrichterpunkte für diese Übung bedeuteten in der Gesamtsumme den Einzug ins Finale auf einem fünften Platz. Im Finale war wieder alles auf null und für die Endplatzierung war nur die Wertung der hier geforderten Kombiübung ausschlaggebend. Nach starkem Beginn konnte hier durch einen zu schnellen Übergang das Balance-Element nicht entscheidend fixiert werden. Ein Abzug für den unlogischen Abgang und einen Zeitfehler von 0,6 waren das Resultat dagegen konnten sie mit souverän ausgeführten Saltos im Tempoteil punkten. Mit 24,3 Zählern landete man am Ende auf dem neunten Platz.

World Cup
An gleicher Stelle, in der World Cup Serie, trat das Mixpaar Dana Rühm und Oliver Edelmann der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach an. In Portugal hatten sie mit dem vierten Platz für Aufsehen gesorgt und danach bei den bayerischen Meisterschaften (3 Titel!) und beim hessischen Liga-Wettkampf weiter an ihrer Stabilität gearbeitet. In Belgien stellten sie sich erneut in der Seniorenklasse der internationalen Konkurrenz. Gleich am ersten Wettkampftag gelang ihnen, nach langem Warten und zu später Stunde, mit ihrer Balance-Übung ein guter Einstieg in die Mixpaar Konkurrenz von 8 Paaren. Lediglich das Abrutschen eines Fußes beim Kugel- Element brachte einen kleinen Abzug mit sich. Die Kampfrichter bewerteten diese Leistung mit 25,0 Punkten (Platz 5). In der zweiten Runde konnten sie zwar mit der Rock’n Roll Choreographie ihrer Tempo-Übung die Zuschauer mitreißen aber die Elemente kamen diesmal nicht wie gewohnt auf den Punkt geturnt. So ließ die Wertung diesmal nicht mehr als 23,010 Punkte zu. Sie qualifizierten sich als fünftbestes Paar fürs Finale und warfen hier noch einmal ihr ganzes Können in die Waagschale. Sie bewiesen einmal mehr dass sie den „Hand Hand Salto“ eigentlich sehr gut beherrschen und die Elemente kamen sicher ausgeführt zu einer ausdruckstarken Choreo. Mit 25,79 Punkten verteidigten sie ihren 5. Platz.

Hier geht es zu den Ergebnissen》》》

 

 

Mörlenbach Mit den Tagessiegen in der Landes- und Hessenliga gingen die SVG Akrobaten am Samstag beim KSV Weiher in Mörlenbach von der Matte. Sie hatten sich mit durchweg guten Leistungen präsentiert und liegen nun auch in beiden Ligen an der Tabellenspitze.
Außer Konkurrenz (da keine Mannschaft) eröffneten die frischgebackenen dreifachen bayrischen Meister der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach,Dana Rühm und Oliver Edelmann, mit ihrer Tempoübung den Wettkampf.
Danach gingen in der Landesliga sechs Nachwuchsformationen für die SVG in der Weschnitztalhalle mit ihrer Kombiübung ins Rennen. Für Luca Fändrich und Lotta Steinmann (N2) war es ihr bisher bester Wettkampf mit der gleichzeitig höchsten Wertung (25,190). Trainerin Jennifer Moreno Barrientos war mehr als zufrieden, denn vor allem choreographisch hatten sie noch mal eine Schippe draufgelegt. Ihre Wertung floss genauso in die Mannschaftsergebnis mit ein, wie die Punkte des Damenpaares (N1) Fabienne Lay/Anna Dorigatti (23,870). Sie überzeugten mit fehlerfreier Vorstellung und bauten ihre Führung in der Qualifikation zur hessischen Meisterschaft aus.
Eine gut geturnte Übung sah auch Franziska Kohl von ihrem Damenpaar (N2) Emily Beaupré/Luisa Oppelt. Unglücklicherweise gab es beim T-Spagat einen Zeitfehler sonst wäre die Wertung (23,050) um ein paar Zehntel höher ausgefallen. Die gleiche Wertung erhielt auch das Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger (N1) deren Trainerin Erika Müllmann hatte ihre Übung gegenüber dem 1. Liga mit neuen, anspruchsvollen Elementen aufgewertet. Die große Pyramide mit dem Flieger der Oberpartnerin war das Angstelement und wurde von den dreien genauso schön geturnt wie der Salto vorwärts ohne Fehler aufgefangen wurde. Ihre choreografische Leistung war sehr schön synchron ausgeführt und sie belegten zu Recht den ersten Platz in ihrer Altersklasse.
Mit jedem Wettkampf gewinnt Jette Schmitt sichtbar an Sicherheit und gemeinsam mit Partnerin Aliya Döhrer wird auch die Choreografie mehr und mehr harmonischer. Sie erhielten für ihren Vortrag ihre bisher beste Wertung (21,720) und sammelten wieder fleißig Qualipunkte für die HM. Grippegeschwächt und mit Trainingsausfall behaftet gingen Liz Eschelbach und Halilja Azimov (N2) an den Start. Dennoch konnten sie eine gute Leistung abrufen und Trainerin Yvonne Schmitt sieht beide weiterhin auf einem guten Weg.
Mit fast einem Punkt Vorsprung vor der FTG Pfungstadt ging in der Endabrechnung der Tagessieg an die SVG, die nun vor dem Heimwettkampf am 13. Mai, den Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte ausbauen konnte und zielsicher Richtung Titelverteidigung marschiert.
In der Hessenliga musste man wegen Krankheit und Ferienbeginn auf zwei leistungsstarke Formationen verzichten. Mit einer tollen Gesamtleistung der Mannschaft gelang aber der fast schon abgeschriebene Tagessieg und so wahrte man sich nun als Tabellenerster die Chance auch hier auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in vier Wochen vor eigenem Publikum.
Für die zwei Jugendformationen der SVG Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski und Nele Schmitt/Alina Schäfer/Josephine Beaupré haben die Vorbereitungen zur DM im Mai längst begonnen. Mit der gelungen Präsentation ihrer Tempoübungen und der exakt gleichen Wertung von 25,300 Punkten hatten auch ihre Trainer Nina Schwöbel und Désirée Moreno Barrientos viele Worte des Lobes für sie. „Dass war erst der erst dritte Wettkampf für Paula, Seraphina und Lena in der A-Klasse, darauf lässt sich aufbauen und sich gleich im ersten Jahr unter den erfahrenen Formationen gut zu etablieren, vielleicht sogar auf der DM, wäre schon eine große Sache“, meinte Schwöbel in Bezug auf ihr Trio. Für beide Trios geht es nun an die Feinheiten ihrer Übungen, denn Moreno Barrientos sieht bei ihren Sportlern trotz der Top Leistung beim Ligawettkampf noch verbesserungspotenzial.
Ebenso mit einer guten Leistung präsentierte sich das Jugendpaar Fiona Clare Reul und Lucia Treusch (24,600). Auch sie stecken mitten in den Vorbereitungen zur DM und wollen choreographisch noch zulegen. Punktemäßig kräftig zugelegt haben Eva Trillig/Emily Neher (Junioren1) mit ihrer Tempoübung (23,390). Trainerin Diana Lay sah in der ausbaufähigen Übung noch kleine Unsicherheiten die mit mehr Routine abstellbar sind.

Bundeskampfrichterlehrgang
Zeitgleich mit den Ligakämpfen fand in Magdeburg ein Bundeskampfrichterlehrgang statt. Hier haben sich von der SVG Nieder-Liebersbach Dr. Doreen Heckmann-Nötzel und Diana Nikoles über die Neuerungen im Reglement (Codes of points) informiert und über das Bewerten von Übungen weitergebildet.

Ergebnislisten findet ihr hier:

HSAV

Ingelheim/Monheim Mit der Teilnahme an den Offenen Rheinland-Pfalz Meisterschaften und an den Bayerischen Meisterschaften haben die Sportler der SVG Nieder-Liebersbach und der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach ein erfolgreiches Wochenende hinter sich gebracht.

Im rheinland-pfälzischen Ingelheim, beim KKSV Mainz-Finthen, erturnten sich die SVG Formationen mit tollen Leistungen insgesamt 5 Meisterschaften, zweimal Silber, einmal Bronze und einen fünften Platz.

Im bayerischen Monheim holten sich Dana Rühm und Oliver Edelmann (Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach) in der Tempo-, Balance- und Komiübung gleich alle drei Landesmeistertitel.

Kassel Bei dem mit Spannung erwarteten Start in die neue Ligasaison gelang den Sportakrobaten der SVG, durch den Gewinn der Landesliga, ein Auftakt nach Maß. Außerdem wurden kräftig Quali-Punkte für die HM gesammelt. In der Hessenliga musste man den Tagessieg der FTG Pfungstadt überlassen konnte sich aber durch starke Debutvorstellungen von A-Klasse Neulingen vor dem KSV Baunatal und dem Gastgeber Kassel auf dem zweiten Platz behaupten. Die Freude über gelungene Mattenpremieren, auf die sich aufbauen lassen, und eine ausführliche „Pannenanalyse“ waren die beherrschenden Themen kurz nach dem Wettkampf.

Sieben Nachwuchsformationen gingen in der Landesliga für die SVG ins Rennen. Durch ihren Trainingsfleiß hatten sich Sportakrobatik Neuling Halilja Azimov gemeinsam mit Liz Eschelbach ihren Start beim Ligawettkampf verdient. Sie trainieren erst seit Anfang des Jahres zusammen. In Kassel haben sie sich und ihre Trainerin Yvonne Schmitt mit einer sehr ansprechenden und fehlerfreien Übung (21,850) positiv überrascht. „Das ist ein Ansporn für die zukünftige Trainingsarbeit“, freute sich Schmitt. Auch das Mattendebut von Mattenküken Jette Schmitt und Aliya Döhrer als neuer „Untermann“ verlief sehr vielversprechend (21,720). Auf die durchgeturnte Übung beim allerersten Wettkampf von Jette können die zwei aufbauen, an ihrer Technik und Choreo arbeiten und im weiteren Saisonverlauf bei Wettkämpfen an Erfahrung sammeln.

Mit einer schönen Übung erturnten sich Fabienne Lay und Anna Dorigatti die beste Wertung (23,870) ihrer Altersklasse und somit volle acht Qualifikationspunkte im Hinblick auf die Hessische Meisterschaft. Gleiches gelang dem Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger mit einer ebenfalls fehlerfreien Vorstellung. Sie erhieten 23,7 Punkte und lagen in ihrer Altersklasse ganz vorne. Katharina Gall/ Anna Schmidt/LillyBöh präsentierten bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt als Trio hochklassige Elemente. Leider führte ein Sturz, und die daraus resultierende fehlende Grundanforderung, zu einem erheblichen Punktabzug (22,500).

Mit der Leistung ihres Mixpaares Luca Fändrich und Lotta Steinmann war Trainerin Jennifer Moreno Barrientos insgesamt sehr zufrieden, denn mit der Wertung von 24,230 Punkten turnten sie für die SVG die höchste Nachwuchswertung und sammelten außerdem fleißig Qualipunkte für die HM. „In der technischen Ausführung der Elemente haben wir unser Trainingsziel erreicht. Nun müssen wir in der Artistik noch eine Schippe drauflegen“. Als Duo mit neuer Übung sind Emily Beaupré und Luisa Oppelt gut in die Saison gestartet und erturnten sich die beste Wertung (23,150) bei den Paaren der N2-Klasse. Jetzt geht in den Trainingseinheiten an die Feinarbeit.

In der Hessenliga trat die SVG mit fünf Formationen an. Hier gelang dem Jugendtrio Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski ein starker Einstand in der A-Klasse (25,400). Die Aufregung war ihnen anzusehen doch turnten sie ihre Elemente auf den Punkt. „Mit etwas mehr Routine und Arbeit an der Choreo wird die Übung perfekt“, freute sich Trainerin Nina Schwöbel.

Eine sehr schöne Übung(24,600) brachten Fiona Clare Reul und Lucia Treusch bei ihrer Premiere auf die Matte und zeigten choreographisch eine Steigerung gegenüber ihrer Trainingsleistung. Leider kam es zu einer Verwechslung bei der Abgabe der Übungsmusik und so turnten sie auf eine zu lange Version. Durch schnelle Reaktion und großes Improvisationstalent konnten die Sportler professionell Schadensbegrenzung (nur 0,3 Abzug) betreiben. Trotz vieler Umstellungen in ihrer Übung und krankheitbedingetem Trainingsausfall, haben Eva Trillig und Emily Neher ihr Debut in der A-Klasse mit Bravour gemeistert. Lediglich ein individuelle Fehler führte hier zu einem Punkteabzug (22,580).
Einen gelungenen Einstand als Damenpaar feierten auch Mirjam Wagner und Sophia Eichenauer. Mit nur knapp drei Wochen Vorbereitungszeit minderte einzig ein kleiner Sturz bei einem choreographischen Abgang ihre Wertung (24,200).
Mit drei tollen Vorstellungen beim Internationalen Acro Cup in Maia/Portugal konnte das Juniorentrio Charleen Nikoles/Lea Doreen Poos/Hannah Maria Victor glänzen (separater Bericht) und auch beim Einturnen am Wettkampftag standen die Elemente perfekt. Aber gleich zu Beginn ihrer Übung war man wohl unkonzentriert und das Hochgrätschen misslang. So summierten sich die Abzüge (2,9) durch das komplett gestrichene Element, wodurch zwei Grundanforderungen fehlten und drei Zeitfehler noch zu buche schlugen. Aber sie bewiesen Stärke und turnten nach dem Malheur ihre Übung gewohnt sicher zu Ende (22,080).


Von der SVG waren Yvonne Schmitt, Diana Nikoles, Diana Lay, Denise Kautz und Désirée Moreno Barrientos als Wertungsrichter im Einsatz.

Am 1. April geht es nach Mörlenbach zum 2. Ligawettkampf ausgerichtet vom KSV Weiher. Und bereits am 25.03. werden einige SVG Formationen einen Zwischenstopp in Ingelheim einlegen und bei den Offenen-Rheinland-Pfalz Meisterschaften starten.

Nachwuchs  (Landesliga)

Aliya Döhrer & Jette Schmitt (N1) 21,720 

Fabienne Lay & Anna Dorigatti (N1) 23,870 

Liz Eschelbach & Halilja Azimov (N1) 21,810

Melanie Beaupré, Lara Neher & Catharina Träger (N1) 23,700

Luca Fändrich & Lotta Steinmann (N2) 24,230

Emily Beaupré & Luisa Oppelt (N2) 23,150

Katharina Gall, Anna Schmidt & Lilly Böh (N2) 22,550

Tabelle

1. SVG Nieder-Liebersbach

2. SVH Kassel

3. FTG Pfungstadt

4. SG Götzenhain 1945

5. SG Arheiligen e.V.

6. KSV Weiher

7. TV Pohl-Göns

8. TG 08 Lispenhausen

9. KSV Baunatal

 

A-Klasse  (Hessenliga) 

Paula Wischnewski, Seraphina Maul & Lena Wischnewski (Jugend) 25,400

Charleen Nikoles, Lea Doreen Poos & Hannah Maria Victor (Junioren1) 22,080

Fiona Clare Reul & Lucia Treusch (Jugend) 24,600

Mirjam Wagner & Sophia Eichenauer (Jugend) 24,200

Eva Trillig & Emily Neher (Junioren1) 22,580

Tabelle

1. FTG Pfungstadt 

2. SVG Nieder-Liebersbach

3. KSV Baunatal

4. SVH Kassel

5. TV Pohl-Göns

6. TG 08 Lispenhausen

 

Nieder-Liebersbach Für die Landesliga- und Hessenligamannschaften der SVG geht es an diesem Wochenende zum allgemeinen Saisonauftakt nach Nordhessen zum SVH Kassel.
Durch einen vielversprechenden Leistungsnachweis der aktuellen Wettkampfformationen vor wenigen Tagen, fällt das Fazit der sportlichen Leitung Dr. Doreen Heckmann-Nötzel durchweg positiv aus. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder einen sehr gut aufgestellten Kader in beiden Ligen. Die Trainingsleistungen sind vielversprechend, die Sportler wettkampfstark“.
Die SVG, als Titelverteidiger der Hessen- und Landesliga der vergangenen Jahre, gibt sich kampfbereit auch in diesem Jahr an ihrer Liga-Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Dass dies kein Selbstläufer ist, darüber ist man sich klar bei den Liebersbachern, denn auch die anderen hessischen Vereine haben die Winterpause mit intensiven Trainingseinheiten zur Wettkampfvorbereitung genutzt und schon im Mai stehen die ersten Deutschen Meisterschaften an. So wird der Ligawettkampf, mit gemeldeten 66 Starts, sowohl für den Nachwuchs als auch für den Großteil der A-Klassen zu einer ersten Standortbestimmung in diesem Jahr.
Erstmalig kommt auch ein neues Wertungssystem zum Einsatz. Fairer soll es sein, sich nicht mehr so stark an der Schwierigkeit der Elemente orientieren sondern diejenigen belohnen, die ihre Übung mit einer sauber ausgeführten Technik präsentieren. Ob dadurch auch die gewünschte Publikumsattraktivität zum Tragen kommt, wird sich zeigen.


Landesliga
Gut besetzt mit 9 Mannschaften zeigt sich in diesem Jahr beim ersten Ligawettkampf die Startliste der teilnehmenden Vereine. Sieben Nachwuchsformationen gehen für die SVG an den Start und duellieren sich mit dem Gastgeber Kassel, Baunatal, Arheiligen, Götzenheim, Lispenhausen, Pohl-Göns Pfungstadt und Weiher um die Punktevergabe.
Eine Wettkampfpremiere feiern das jüngste SVG „Mattenküken“ Jette Schmitt als Damenpaar mit Aliya Döhrer ebenso wie Neueinsteigerin Halilja Asimov aus Hemsbach in neuer Formation mit der letztjährigen Podeststarterin Liz Eschelbach. Beide trainieren erst seit November zusammen mit ihren Partnerinnen und haben in dieser kurzen Zeit viel erlernt.

Mit neuen schwierigeren Elementen und umgestellter Choreographie will das Damenpaar Fabienne Lay und Anna Dorigatti dieses Jahr so richtig durchstarten. Die Auswahl ihrer Elemente viel schwer da man eigentlich mehr kann als man zeigen darf. Das Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger hat seine Schwierigkeit nochmals aufgestockt und will sich mit sauberer Technik und mehr Ausdruck im Tanz auf die vorderen Plätze fokussieren. Entwicklungssprünge zeigt auch das Mixpaar Luca Fändrich und Lotta Steinmann. Sie gehen mit risikoreicheren Elementen auf die Matte und zeigen zum ersten Mal den Flick Flack in ihrer Übung. Mit großem Kampfgeist möchte das neue Damenpaar Emily Beaupré und Luisa Oppelt zeigen, dass sie sich auch durch die Fußverletzung von Emily nicht aus dem Takt bringen lassen. Wieder ins SVG Team zurückgekehrt ist Anna Schmidt, Oberfrau des ehemaligen erfolgreichen Schmi(d)tt Trios. Sie ergänzt die Nachwuchsmeister 2016 Katharina Gall und Lilly Böh, die mit ihr als Trio mit neuer Choreografie sowie hochklassigen Tempoelementen an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen wollen.

Hessenliga
In der Hessenliga müssen sich die Liebersbacher mit den Mannschaften aus Pfungstadt, Kassel, Baunatal, Pohl-Göns und Lispenhausen auseinandersetzen. Mit sechs A-Klasse Formationen ist man in der Hessenligamannschaft so personell gut besetzt wie schon lange nicht mehr. Auch wenn das Junioren Trio Haiber/Gall/Weihrauch aus terminlichen Gründen erst zum 3. Ligawettkampf ins Geschehen eingreifen kann, ist die SVG hier aktuell qualitativ gut aufgestellt.

Aus dem Jugendtrio Alina Schäfer/Nele Schmitt/Josephine Beaupré ist durch einen Bänderriss von Nele kurzfristig ein Damenpaar Schäfer/Beaupré geworden, das am Samstag an den Start geht. Beim ersten Auslandwettkampf Mitte April in Belgien will man aber bei optimaler Genesung wieder als Trio fungieren und die neue Choreografien in Balance und Tempo präsentieren.
Mit dem Rückenwind vom internationalen Wettkampf und der Gewissheit in Portugal eine exzellente Leistung abgeliefert zu haben, sind Nikoles/Poos/Victor ein zuverlässiger Punktelieferant und der große Rückhalt der Mannschaft. An ihrer Stärke können die Neulinge wachsen und ihr Leistungsvermögen optimieren.
Für die Deutschen-Nachwuchsmeister des vergangenen Jahres Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski heißt es sich erstmal in der höheren Klasse als Jugendtrio zu orientieren und entsprechend ihrem Trainingsfleiß der letzten Wochen den derzeitigen Leistungsstand auf die Matte zu bringen. Gleiches gilt auch für das Damenpaar Eva Trillig und Emily Neher für ihren ersten Start bei den Junioren. Aufgrund von krankheitsbedingeten Trainingsausfall zeigen sie ihre Balanceübung zum Auftakt mit geringerer Schwierigkeit.
Seit etwa drei Wochen trainieren Mirjam Wagner und Sophia Eichenauer als Damenpaar (Jugend) und zeigen vielversprechende Ansätze für technisch saubere Übungen. Ebenfalls als Jugendpaar gehen Fiona Clare Reul und Lucia Treusch in ihren ersten gemeinsamen Wettkampf. Fiona trainiert schon seit letzten Herbst bei der SVG und hat nun mit Lucia gegen Jahresende ihre Partnerin gefunden. Beide sind laut ihrer Trainerin sehr trainingsfleißig und weisen großes Potenzial auf. Auch sie werden ihre Balanceübung zeigen.


Von der SVG sind als Wertungsrichter Nina Schwöbel, Diana Lay, Diana Nikoles, Denise Kautz und Désirée Moreno Barrientos im Wettkampfgericht im Einsatz.

Vorläufige Startliste (Stand 11.03.2017) auf der Seite des HSAV

 

Portugal Bei ihrem ersten Auslandauftritt mit großer Konkurrenz überraschten Nikoles/Poos/Victor mit herausragenden Platzierungen – Neues Mixpaar der Wettkampfgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach Dana Rühm/Oliver Edelmann belegt nach kurzer gemeinsamer Vorbereitungszeit einen großartigen vierten Platz

Eine spannende Zeit war die erfolgreiche Teilnahme am 11. Internationalen Maia Cup (vom in Porto/Portugal für das SVG Trio Charleen Nikoles/Lea Poos/Hanna Maria Victor (Junioren2/Age Group2) mit Trainerin Diana Nikoles und dem Mixpaar der Startgemeinschaft TSV Friedberg/SVG Nieder-Liebersbach Dana Rühm und Oliver Edelmann (Senioren). (Er war für beide Formationen der Start in die neue Wettkampfsaison.) Mit der Hoffnung, auf ungewohntem internationalem Terrain die beste Leistung abrufen zu können und möglichst fehlerfrei durch die Wettkämpfe zu kommen, waren die Sportler, mit vielen guten Wünschen ihrer Vereinskameraden im Gepäck, auf den Weg Richtung Westen der iberischen Halbinsel geschickt worden. Gemeinsam mit den Akrobaten vom SVH Kassel flog man von Frankfurt/Hahn in den Norden Portugals und landete etwa 11 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum Portos, in Pedras Rubras, das zum Stadtgebiet Maia gehört, auf dem auf dem Flughafen „Francisco Sá Carneiro“.

Nach Bezug des Hotels ging es gleich zur Wettkampfstätte zum ersten Training. Durch die für jede Nation/Formation festgelegten Trainingszeiten und die langen Wettkampftage war es, bis auf einen kleinen Ausflug ans Meer, nicht möglich Land und Leute näher kennenzulernen. Und so blieb auch der Whirlpool als Annehmlichkeit im Hotel, die ganze Zeit über verwaist. Die große Sportlerparty war dann für alle DAS Highlight, hier wurden viele Freundschaften geschlossen.
Mit 16 teilnehmenden Nationen (Portugal, Deutschland, Großbritannien, Irland, Spanien, Israel, Belgien, Kasachstan, Schweiz, Canada, Australien, Niederlande, Japan, Finnland, Frankreich und Österreich) konnte der Veranstalter, des Maia International Acro Cup, in diesem Jahr die Rekordzahl von über 1000 Sportlern melden. Zudem waren alle Altersklassen vertreten und beim angeschlossenen 6. FIG World Cup nahmen zusätzlich Russland und Weißrussland teil. Der World Cup wurde als Abendveranstaltung zelebriert und war der tägliche Höhepunkt der Sportveranstaltung bei dem man die Elite-Formationen bei ihrem Wettkampf bewundern konnte. Das deutsche Herrenpaar Tim Sebastian und Michail Kraft aus Riesa verpasste hier nur knapp, um 0,05 Punkte, die Goldmedaille.

Vor einer ungewohnt großen Kulisse präsentierten sich die Akteure der SVG und der Startgemeinschaft Friedberg/Nieder-Liebersbach äußerlich unbeeindruckt. Von den im Endergebnis erreichten Platzierungen in Podestnähe oder gar von einer Teilnahme im Finale hätte man aber im Vorfeld allenfalls nur zu träumen gewagt.
Dem Mixpaar Oliver Edelmann und Dana Rühm gelang mit seiner Balance-Übung ein guter, fast fehlerfreier Einstieg in das Wettkampfgeschehen. Die erturnten 25,4 Punkte platzierten sie auf Rang fünf. Mit ihrer Tempo-Übung zu „Jailhouse Rock“, verpackt in einer außergewöhnlichen Choreographie, konnten sie ebenfalls gut Punkten. So standen am Ende 24,65 Punkte und abermals der fünfte Platz auf der Haben Seite. Der Einzug ins Finale der besten Sechs war gesichert (Platz 5). Im Finale präsentierten sie ihre Kombiübung mit kleinen Unsicherheiten bei einem Linkelement, und leider, wie auch schon am Vortag, mit einem Patzer beim choreographischen Abgang eines Elements. In der Gesamtwertung konnten sie sich aber mit 74,010 Punkten noch um einen Platz nach vorne schieben und belegten in der Endabrechnung einen absolut großartigen 4. Platz. Eine Leistung die man gar nicht hoch genug bewerten kann, wenn man bedenkt, dass die beiden erst seit November vergangenen Jahres gemeinsam in Friedberg, bei Nina Wente trainieren.

Mit weitaus größerer Konkurrenz musste sich das Trio Charleen Nikoles/Lea Doreen Poos/Hannah Maria Victor in der Age Group2 auseinandersetzen. Nachdem es in den letzten Wochen in den Trainingseinheiten nicht ganz rund lief, stellten die drei auch in Portugal wieder einmal ihre Wettkampfstärke unter Beweis.
Insgesamt 45 Damengruppen gingen in den Wettstreit, das Finale der besten zwölf zu erreichen. Die neue schnelle Choreo zur Tempo-Übung verlief gut. Allenfalls einen kleinen Wackler nach einem Aufgang sah Trainerin Diana Nikoles bei ihren Sportlern. Mit 25,95 Punkten beendete das Trio ihren ersten Wettkampftag auf einem hervorragenden 11. Rang. Tags drauf zeigten sie die sechst beste (!) Balance-Übung und wurden mit tollen 26,0 Punkten belohnt. Auf einem sensationellen 6. Platz erreichten sie das Finale, mit dem keiner gerechnet hatte. Diesen Platz konnten sie mit ihrer Kombiübung verteidigen und erturnten hervorragende 77,30 Punkte.

Kein Wunder dass auch das Fazit von Trainerin Diana Nikoles und Heimtrainerin Katja Döhrer nur positiv ausfallen kann. „ Dies ist ein toller Erfolg für unser Trio in diesem riesigen Teilnehmerfeld. Wir haben einen guten Eindruck hinterlassen. Großes Lob an beide Formationen. Jetzt gilt es Mitte April in Belgien, beim nächsten internationalen Event, unsere Leistung zu bestätigen“. 

Nieder-Liebersbach Großen Applaus gab es für die Eröffnungsrede von Abteilungsleiter Richard Andolfatto, bei der traditionellen Jahresabschlussfeier der SVG Sportakrobaten und der Breitensportgruppe im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Liebersbach.
Nach Begrüßung der Sportler und Trainer mit ihren Familien, der Abteilungsriege der Akrobaten sowie des 1. Vorsitzenden der SVG, Friedrich Mischke, umriss er kurz aber prägnant das zurückliegende Sportjahr mit all seinen Highlights und Erfolgen. Etwas später im Programm wurde dieser Rückblick noch einmal mit den Bildern des Jahres 2016 ergänzt. Andolfatto dankte den Sportlern für ihre großartigen Leistungen, den Trainern für ihren unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz der oft über das normale Maß hinausgeht und dem Abteilungsvorstand für die homogene Zusammenarbeit. Herausragend unter all den Ergebnissen des vergangenen Sportjahres waren sicherlich der Gewinn der Deutschen Meistertitel Nummer 57 und 58 durch Charleen Nikoles/Lea Poos/Hannah Maria Victor und der dritte Platz von Ann-Sofie Haiber/Jana Gall/Larissa Weihrauch bei den Junioren1 sowie die drei Nachwuchstitel bei der Deutschen Bestenermittlung von Luca Fändrich/Lotta Steinmann, Katharina Gall/Lilly Böh und Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski. Er wagte auch einen kurzen Ausblick auf das kommende Sportjahr und sieht mit den aktuellen 16 Wettkampfformationen eine quantitative und qualitative schlagkräftige Mannschaft die an der Erfolgsgeschichte der SVG Akrobaten auch 2017 weiterschreiben wird. Unter anderem wurde mit dem Erwerb und Einbau einer neuen Wettkampfmatte im Sommer 2016, dafür nahezu optimale Trainingsbedingungen geschaffen.
Auch Friedrich Mischke nahm in seiner Rede Bezug auf die erzielten Erfolge der vergangenen Jahre, und sieht mit dem Bau der vereinseigenen Sporthalle einen nicht unerheblichen Anteil daran. Mit ihr und den daraus resultierenden Trainingsverbesserungen sei damals mit ein Grundstock für die Erfolge gelegt worden. Für die kommende Saison und die Wettkampfplanungen der Akrobaten gab er einen positiven Ausblick auf die finanzielle Situation und signalisierte die Unterstützung seitens des Vereins.
Im Anschluss gab es begeisterten Beifall für den Auftritt der Breitensportgruppe, die sich derzeit über großen Zuspruch freuen kann. Hier vermittelt Monika Schmittinger in den Übungsstunden mit ihrem Trainerteam Elsbeth Müller, Annemarie Tobias, Bianca Drinic und Sandra Menges, den Kindern im Alter von 3-13 Jahren Beweglichkeit, Körpergefühl und die akrobatischen Grundlagen, auf die im späteren Verlauf in den verschiedenen Leistungsstufen aufgebaut werden kann. Immer auf der Suche nach jungen Talenten wird auch Heinz Andolfatto hier oft fündig und betreut und formt den Akrobatiknachwuchs in seiner Fördergruppe um sie später in Formationen mit einzubauen. Dass hier wertvolle Arbeit geleistet wird zeigt sich auch an der positiven Resonanz bei deren Auftritten beim SVG Vatertagsfest, beim Brunnenfest und beim Sommerfest im Seniorenheim.
Nach dem gemeinsamen Abendessen begrüßte Dr. Doreen Heckmann-Nötzel, Sportliche Leitung, den im Laufe des Abends hinzugekommenen britischen Erfolgstrainer Neil Griffiths der wiederholt an zwei Trainingstagen den A-Klasse Formationen viele Tipps sowie neue Techniken zur Verbesserung der Elemente mit auf Weg geben konnte. In einer Zusammenfassung rief sie die einzelnen Erfolgsstationen des vergangenen Jahres noch einmal in das Gedächtnis der Anwesenden. So konnten im Mannschaftswettbewerb der Hessen- und Landesliga wiederum beide Titel verteidigt werden und gegen Ende der Saison durfte erneut der Norbert Müllmann Hessenpokal in Mannschafts- und Einzelwertung wieder mit nach Nieder-Lieberbach. Bei den hessischen Landesmeisterschaften ging die SVG als bestes Team hervor und gewann neun Titel, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen. Siege und Podestplätze wurden bei Turnieren mit internationaler Beteiligung geholt ebenso trug man sich bei den Nachwuchsturnieren in die Siegerlisten ein. Auf internationalem Terrain will man auch in der kommenden Saison wieder vertreten sein und so sind der World Cup in Maia/Portugal Anfang März, der Flandern Cup in Puurs/Belgien im April und der Acro Cup in Albershausen/Württemberg ebenfalls im April, fest terminiert.
Sie erinnerte an die großartige Arbeit des Trainerteams, das mit dem Erwerb des Trainerscheins durch Oliver Edelmann, Bettina und Madita Schmitt im letzten Jahr nun insgesamt 18 Trainer mit C-Lizenz und zwei mit B-Lizenz aufweisen kann.
Mit einer Präsentation und Moderation von und durch Jeanette Defiebre-Doering, stellv. Abteilungsvorsitzende, wurden die Sportler in ihren Formationen vorgestellt und geehrt. Sie bedankte sich bei Alexander Iser, Fotograf und Pressereferent des Hessischen Sportakrobatikverbandes (HSAV), für seine Öffentlichkeitsarbeit in Wort und Bild in den Südhessischen Medien sowie der Sport in Hessen und hob die gute Zusammenarbeit mit der Presse der SVG Akrobaten, Michaela Eckert, hervor. Seine oft spektakulären Bilder bringen den Sportakrobaten enorme Medienpräsenz und ergänzen die Texte in der regionalen Presse. Ein Dank ging auch an Yvonne Schmitt für den aufwendigen Job der Kassenwartin und an die Organisatorin im Wirtschaftsbereich Stephanie Weihrauch sowie an Gaby Metzler und Elke und Hugo Heckmann stellvertretend für all die fleißigen Helfer die wann immer sie gebraucht werden gern zur Stelle sind und mit anpacken.
Das anschließende 12 Monatsspiel eröffnete das bunte Programm des Abends und versorgt die Sportler das Jahr über monatsweise mit den verschiedensten „gesunden Leckereien“ von den Eltern.
Mit einem nostalgischen Auftritt der „4 Liebersbächer Jungs“ (Heinz und Richard Andolfatto, Klaus Helmling, Ingo Streib) erinnerten die Akteure mit ihren präsentierten Elementen an die Sportakrobatikanfänge – damals noch Kunstkraftsport genannt. Ein Foto von 1967, aus der erfolgreichen aktiven Zeit von Heinz und Richard Andolfatto als die 4 Liebersbächer Jungs in anderer personeller Ergänzung, dokumentierte das quasi historische „50jährige Jubiläum“. Sie wurden mit begeisterndem Applaus bedacht genauso wie neun tanzende „Sportlermütter“. Als „Akro Swing Tappers“, von Kopf bis Fuß modisch authentisch in die 1920er Jahre verwandelt, swingten sie sich gekonnt in die Herzen der Anwesenden und setzten zu später Stunde der gelungenen Veranstaltung einen würdigen Schlusspunkt.

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