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SVG Akrobaten erfolgreich beim internationalen Gutenberg Pokal

Beim 12. internationalen Gutenbergpokal vom 23. – 25. September in Mainz/Laubenheim schlugen sich die SVG Sportakrobaten zum wiederholten Male in einem international stark besetzten Teilnehmerfeld achtbar. Schon am ersten Wettkampftag zeigte sich in der Nachwuchsklasse warum die Liebersbacher Akrobaten seit Jahren in Mainz das Maß aller Dinge sind.

 

Einige Ausfälle ließen das Starterfeld der C-Klasse schrumpfen was aber die Qualität der gezeigten Übungen in keiner Weise schmälerte. Mit dem schwersten Los von allen, mit Startnummer eins auf die Matte zu müssen, meisterte das SVG-Damenpaar Franziska Kohl und Mirjam Wagner ihre Übung mit einer ausdruckstarken, synchronen Choreographie und mit den schwierigsten Elementen in der Nachwuchsklasse. An ihrer hohen Wertung kam keiner mehr vorbei. Sie gewannen die Damenpaarkonkurrenz und den Pokal für die Tageshöchstwertung.

Ebenfalls bei den Paaren belegten Charleen Nikoles und Alina Schäfer einen hervorragenden vierten Rang. Mit einer Steigerung in der Schwierigkeit der Elemente, einem perfekt gestandenen Handstand aber leider einem individuellen Fehler, der zur Streichung eines Elementes führte, gab es Abzüge in der Vornote und schlug sich auch auf die Noten der Kampfrichter nieder. Durch die trotzdem noch hohe Wertung verpassten sie nur knapp das Treppchen.

Als eines der jüngsten Paare des Turniers und mit der niedrigsten Ausgangspunktzahl von allen 13 Gestarteten, gingen Hannah Victor und Ann-Sofie Haiber auf die Matte. Ihre tolle Ausstrahlung und eine sehr sauber und fehlerfrei geturnte Übung wurden sie mit guter Wertung belohnt (Platz 11).   Die Aufstockung der Schwierigkeit wird in der Zukunft Platzierungen weiter vorne garantieren.

Eine Silbermedaille der Damengruppe Helena Zeiß/Madita Schmitt/Katharina Gall setzte den erfolgreichen Schlusspunkt in der C-Klasse. Sie verzeichnen seit Beginn des Jahres eine sehr starke Leistungssteigerung und gingen mit der höchsten Schwierigkeitsvornote der Damentrios an den Start. Mit sehr souverän geturnten Elementen führten sie bis zur letzten Gruppe und wurden dann doch noch von Großbritannien überholt.

Durch die konstant guten Leistungen in diesem Jahr wurden die Damenpaare Kohl/Wagner und Nikoles/Schäfer sowie das Trio Zeiß/Schmitt/Gall vom hessischen Verband für das Internationale Sportakrobatik Meeting am kommenden Wochenende in Baunatal nominiert und werden sich mit Konkurrenz aus Puerto Rico, Österreich (Krems, Dobersberg, Wien) und Deutschland (Thüringen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern) messen können.

 

Eingebettet in die extravaganten, mitreißenden Choreographien der südafrikanischen Formationen sowie den gestreckten Doppelsaltos, bis fast unters Hallendach, des Seniorentrios aus Usbekistan und einem Schaulaufen der deutschen Nationalmannschaft drei Wochen vor den Europameisterschaften in Bulgarien, können sich auch die Ergebnisse der SVG A-Klasse-Formationen in Mainz sehen lassen.

Trotz zweier Fehler in der Balanceübung, mit Punkteabzügen bei einer neuen Pyramide und einem individuellem Salto, gelang dem Damentrio Christina Schmitt/Laura Schmitt/Eva Breisch in der Juniorenklasse hinter den Deutschen Meistern aus Ebersbach und einer usbekischen Damengruppe ein dritter Platz. In der Tempoübung bestätigten sie ihre guten Leistungen von der DM im Juni. Zwei Doppelsalti und fehlerfreie Sprungserien brachten sie auch hier mit 25,8 Punkten auf Rang drei. Eine tadellose Kombiübung und schöne Choreographie bestätigte ihre Platzierung und hieß Bronze im Mehrkampf.

In der Age Group (Jugendklasse) mussten sich Nina Schwöbel/Anna Schmidt mit dem sowohl national als auch international am stärksten besetzten Teilnehmerfeld auseinandersetzen. Es gelang ihnen eine sichere und perfekte Balanceübung mit einer hohen Wertung und Rang 5 von insgesamt 12 gestarteten Paaren, hinter den Deutschen Meistern aus Mainz, Ebersbach, Friedberg und einem niederländischen Paar. Fehlende Flughöhen kosteten Punkte in der Tempoübung. Durch eine schöne Choreographie erreichten sie hier dennoch einen ordentlichen 8. Platz.

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