Nachwuchsturnier Mainz-Laubenheim

 Beim letzten Turnier des Jahres zeigten die SVG Nachwuchsformationen noch einmal tolle Leitungen und erreichten mit den beiden Damengruppen

Emily Beaupré, Sarah Weizer & Lara Neher ( C1 )sowie

Alina Schäfer, Nele Schmitt & Josephine Beaupré ( C2 )

jeweils den 1. Platz

Bei ihrem ersten Wettkampf als Damenpaar erturnten sich 

Ann-Sofie Haiber & Larissa Weihrauch

einen hervorragenden 3. Platz

Das Treppchen ganz, ganz knapp verpasst haben mit Platz 4

Seraphina Maul, Melanie Beaupré & Luisa Oppelt

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

 

Historische silberMedaille für Hessen bei der DMM Junioren/senioren in saarbrücken

Offizielle Verabschiedung von Bundestrainer Vitcho Kolev und Vorstellung des neuen Bundestrainers Igor Blintsov

 

Saarbrücken Wer wird der neue Bundestrainer nach der Ära Kolev? Diese Frage bestimmte in den letzten Wochen und Monaten die deutsche Sportakrobatikwelt. Und wie angekündigt fiel am Wochenende in Saarbrücken, im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Junioren/Senioren, dem letzten Wettkampf des Jahres und der Verabschiedung von Vitcho Kolev, die Entscheidung. Acht Bewerbungen waren aus Deutschland, Belgien, Bulgarien, Litauen und Russland eingegangen. 

Nachdem eine Kommission  ( bestehend aus dem DSAB-Präsidenten und seinen drei Stellvertretern)  die Vorauswahl getroffen hatte, entschied sich vor dem Wettkampf das gesamte Präsidium mehrheitlich für den 49jährigen Igor Blintsov aus Riesa, der, so verkündigte DSAB Präsident Oliver Stegemann, ab sofort die Geschäfte von Kolev übernimmt. 

Die offizielle Verabschiedung des scheidenden Bundestrainers Vitcho Kolev war der emotionale Höhepunkt des Tages und so geriet die DMM der Junioren/Senioren fast zur Nebensache. Sportgeschichte hat diese Meisterschaft  dennoch geschrieben. Mit nur vier Landesverbänden war bei den Teilnehmern ein absoluter Minusrekord zu verzeichnen. Ein Fiasko - im Vergleich zu Spitzenzeiten, waren es in Baunatal 2003 schon mal neun teilnehmende Landesverbände. Historisch hat die hessische Mannschaft an ihrer Vita gebastelt und sich nach langer Abstinenz auf dem Treppchen zurückgemeldet. Hinter den siegreichen Sachsen belegte Team Hessen in der Besetzung Mendel/Mehlhaff, Edelmann/Breisch und Schmitt/Schmitt/ Schmidt eine hervorragenden zweiten Platz vor Württemberg und Nordrhein-Westfalen. 

Mit der besten Wertung (26,210 Punkten) in der ersten Runde hatten die Nordhessen Jana Mendel und Xenia Denise Mehlhaff (SVH Kassel) bei ihrem letzten Auftritt als Damenpaar gut vorgelegt.  Beide wird man in der kommenden Saison als Trio mit Daniela Mehlhaff auf der Matte wiedersehen. Der zweite Durchgang ging eindeutig  an das Mixpaar Oliver Edelmann/Eva Breisch (26,401 Punkte). Im direkten Vergleich zum nicht fehlerfreien Auftritt des Württembergischen Paares Nicolai Rein/Sophie Brühmann  (24,401 Punkte) glich die Dynamic-Übung der Liebersbacher einer Show auf der Wettkampfmatte. Souverän konnten sie entscheidende Akzente setzen und dürften sich,  im Rennen um eine Nominierung für die Europameisterschaften und die ersten Europaspiele in Baku (Aserbaidschan), schon entscheidend in Position gebracht haben. 

Im dritten und entscheidenden Durchgang zeigte sich das SVG Damen-Trio Christina Schmitt/Laura Schmitt/Anna Schmidt für das hessische Team nervenstark und präsentierte  bis zum letzten Element eine tolle Übung. Aber selbst fehlerfrei wäre Deutschlands bestes Trio in Reihen der sächsischen Mannschaft nicht zu toppen gewesen. Mit der höchsten Wertung des Tages (26,920 Punkte)sicherten Katharina Bräunlich/Laura Jolitz/Flora Sochor für Sachsen die Goldmedaille. 

Eine Ära geht zu Ende 

Es bedarf schon einer besonderen Gabe wie Vitcho Kolev sein Amt als Bundestrainer seit 1989 über Jahrzehnte ausgefüllt hat. „Ein Leben für die Sportakrobatik, ein viertel Jahrhundert für uns als Trainer“, mit diesen Worten eröffnete DSAB Präsident Oliver Stegemann einen tränenreichen Reigen von Gratulationen und Anekdoten um die Verabschiedung des scheidenden Kolev. „Hochgeachtet in der internationalen Sportakrobatikwelt“ hat er nach seiner aktiven Laufbahn als Sportakrobat mehr als 25 Jahre Sportler trainiert und Trainer ausgebildet. Als Doktor der Sportakrobatik, dem dieser Titel nie wichtig war,  wird der gebürtige Bulgare als angenehm ruhig beschrieben.  Als Mensch der mit dem Herzen spricht und so weltweit keine Verständigungsprobleme hat. 

Sehr persönliche Worte fand Bundeskampfrichterreferentin Kerstin Hoffmann. „ Eine Ära geht zu Ende, die Ära Kolev“, mit diesen Worten übernahm sie das Mikrofon und moderierte durch eine lange Riege von Landesverbänden welche allesamt regionalspezifische Köstlichkeiten und Erinnerungsstücke im Gepäck hatten. Diese füllten schnell den von Hoffmann bereitgestellten Koffer, welchen Vitcho damals bei seiner Einreise nach Deutschland dabei hatte. Er soll als Wegbegleiter mit in die Heimat Bulgarien und seinen Ruhestand sprichwörtlich versüßen, den er mit Gattin Jenny wechselweise in Sofia und am Schwarzen Meer genießen will. 

Für den Hessischen Landesverband überbrachte Präsident Norbert Müllmann seinen Dank für die jahrelange enge freundschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit. Er erinnerte an die Anfangszeit  in Pfungstadt, an das von beiden gestaltete „Elementebuch“  für Wettkämpfe und übergab ihm als Geschenk des Landesverbandes  einen Teller mit Widmung.

 

Für eine Verabschiedung von seinen vielen internationalen Freunden und Weggefährten auf der ganzen Welt lud DSAB Präsident Stegemann Vitcho zur Europameisterschaft 2015 nach Riesa ein. 

 

Zur Person Igor Blintsov: Als Aktiver hat es Igor in der Disziplin Mixed Paar mit verschiedenen Partnerinnen - eine von ihnen ist die heutige Choreografin des SC Riesa Inna Atazhanova - unter anderem auf 20 kasachische Meistertitel, mehrmals Bronze bei UdSSR-Meisterschaften sowie drei WM-Teilnahmen von 1992 bis 1995 gebracht. Der größte Erfolg war jedoch der Vizeasienmeistertitel 1994. Für seine Leistungen wurde er in der ehemaligen Sowjetunion als "Meister des Sports der internationalen Klasse" ausgezeichnet. In Almaty, der Hauptstadt Kasachstans, studierte Igor von 1982 bis 1988 die Turnsportarten (Turnen, Sportakrobatik, Trampolin und Rhythmische Gymnastik) und absolvierte sein Trainer-Diplom. (Quelle: www.akrobastisch.de)

13. Deutsche Bestenmittlung in Taucha

Inoffizielle Deutsche Meisterschaft des Nachwuchs

PLATZ 5 für das HESSISCHE TEAM

Alba & Ines     Maja & Sonja  (SVH Kassel)

                 Sarah, Emily & Lara     Alina, Nele & Josephine  (SVG Nieder-Liebersbach) 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

 

Alina Schäfer, Nele Schmitt & Josefine Beaupré

mit 24,700 Punkten PLATZ 6 im FINALE 

23,000 Punkte für die Teamwertung      

 

 

Sarah Weizer, Emily Beaupré & Lara Neher

 22,800 Punkte für die Teamwertung


 

Mit "POWER!" Zum "DTB-Rendezvous der Besten" nach Berlin

Die Gruppe „POWER!“ mit dem SVG Mixpaar Edelmann/Breisch wurde in Berlin als „DTB-Showgruppe 2014“ ausgezeichnet und gestaltete mit den "15 Besten" die große Abendgala des DTB

 

 

 Hinten von links Pia, Janina, Paula, Celine Caro, Eva Bildmitte: Patrick, Johannes, Hansi, Oliver und Marcel sowie Tamara

 

Berlin Mit einer Rekordbeteiligung von über 45 Gruppen und über 900 Teilnehmern fand in der Landeshauptstadt  am vergangenen Wochenende (15.11.) das DTB-Bundesfinale „Rendezvous der Besten“ statt. Einen Tag voll mit spannenden, unterhaltsamen  und spektakulären Vorführungen konnten die Zuschauer bei einer abschließenden Abendgala der 15 DTB-Showgruppen den Spirit des Rendezvous der Besten spüren und erleben.

Ausgeschrieben vom Deutschen Turnerbund hatten interessierte Vorführ- und Showgruppen die Möglichkeit  sich über den Landesverband zu qualifizieren und es präsentierten sich Gruppen aus nahezu allen Bereichen des DTB (Tanz, Turnen, Akrobatik, Rope-Skipping, Trampolin, Aerobic u. v. m.) Bestimmend waren Kreativität, Innovation und Originalität neben Präzision und Beweglichkeitsqualität  der Darbietungen. Kunst und Sport verschmolzen bei diesem Event zu einer Einheit.

Mit dem Mixpaar der SVG Nieder-Liebersbach, Oliver Edelmann und Eva Breisch qualifizierte sich die 11 köpfige Showgruppe „Power!“ mit ihrem Programm  fürs große Finale in Berlin und konnte auch dort  die ausgebildete und teils prominente  Jury mit ihrer akrobatischen Kunst überzeugen. Beim Bundesentscheid in der Hauptstadt betitelte das Wertungsgericht ihre Leistung mit „ausgezeichnet“ und verlieh ihnen  das höchste Prädikat „DTB-Showgruppe 2014“. Doch damit nicht genug. Sie wurden unter die 15 Gruppen gewählt die die anschließende Abendgala gestalten durften.

Die Show „POWER!“ ist eine Sportakrobatik-Performance der Spitzenklasse und wie sie sich selbst beschreiben 11 Sportakrobaten im Alter von 11 – 28 Jahren, 5 Formationen  (1 Damen-Trio, 3 Mix-Paare, 1 Herrenpaar) 90 Deutsche Meistertitel vereint in einer gemeinsamen Choreographie und präsentiert in einer Show. Internationale Medaillengewinner, Teilnehmer bei Welt- und Europameisterschaften zeigen unglaubliche Balanceelemente, Hebefiguren, bis zu 5 Meter hohe Pyramiden, Salti, Schrauben und waghalsige Würfe. Sie trainieren abwechselnd an verschiedenen Sportstätten und legen dabei Wegstrecken von Baunatal bis Aalen zurück. Auch Nieder-Liebersbach dient als Vorbereitungsort für ihre Shows.  Ihren Grundstein legte die Gruppe beim  Kultur- und Sportverein Baunatal e. V.

Ihr nächstes großes Projekt steht schon in den Startlöchern. Ab 28.12.2014 bis 25.01.2015 werden sie mit Europas erfolgreichster Turnshow „Feuerwerk der Turnkunst“ auf der „VERTIGO Tournee 2014“ in vielen deutschen Großstädten zu sehen sein. 

15. Internationaler Gutenbergpokal 2014 (31.10. - 2.11.)

Ein großartiger Einstieg in die internationale Sportakrobatikkonkurrenz gelang am Wochenende der vor zwei Monaten neu formierten Damengruppe Lea Poos, Charleen Nikoles und Hannah-Maria Victor bei der 15. Auflage des internationalen Gutenberg-Pokals, ihrem erst dritten gemeinsamen Wettkampf überhaupt. Im Sommer hatte die Pfungstädterin Poos zu den SVG Sportakrobaten nach Nieder-Liebersbach gewechselt und sich hervorragend in das ehemalige Damenpaar Nikoles/Victor integriert.  

In Mainz gingen sie in der Altersklasse 8 – 16 (Age Group) an den Start und neben zahlreichen deutschen Vereinen waren auch Teilnehmer aus England, Schottland, Russland, Schweiz, Irland, Italien und Dänemark auf der Startliste zu finden. Das SVG Trio musste gleich im ersten Block mit ihrer Balance-Übung auf die Matte und glänzte trotz großer Nervosität mit sehr sauberen Elementen und einer ausdruckstarken Übung. Belohnt wurden sie vom Kampfgericht mit 26,75 Punkten und ließen damit ihre gesamte Konkurrenz von zehn Damengruppen hinter sich. Mit diesem Erfolg zum Auftakt hatte wirklich keiner gerechnet, umso größer war die Freude bei den Sportlerinnen und Trainerin Katja Döhrer.  

Neu erlernte Saltos in exzellenter Ausführung präsentierte das Trio dann in ihrer Dynamik-Übung. Verpackt in einer schmissigen Choreographie konnten sie auch hier das Kampfgericht überzeugen und sich mit einer hohen Wertung von 26,9 Punkten die Silbermedaille ergattern.  

Nach diesen zwei starken Auftritten war nun nicht nur die erhoffte Teilnahme am Finale gesichert, das Trio ging sogar mit der besten Gesamtwertung in den zweiten Wettkampftag.  

In der Runde der Besten Acht zeigten die Damengruppen noch einmal ihre Balance-Übung. Und auch hier behielten Poos/Nikoles/Victor Nerven, hatte doch die Konkurrenz mit hohen Noten vorgelegt. Trainerin Katja Döhrer war mehr als zufrieden und freute sich mit ihren Sportlerinnen als diese nach gelungener Übung lächelnd von der Matte gingen. Wenig später standen unglaubliche 27,1 Punkte an der Anzeigetafel zu Buche und bescherten dem Liebersbacher Trio mit Platz 2 ihre zweite Silbermedaille. „Nach so kurzer Vorbereitungszeit eine fantastische Leistung“, freute sich Döhrer mit ihren Sportlern über den dritten Podest-Platz an diesem Wettkampfwochenende. 

                 

DM Senioren in Aachen

DM Titel und Silber für Edelmann/Breisch

3x Silber für Schmitt/Schmitt/Schmidt

herzlichen Glückwunsch !

Oliver Edelmann, Eva Breisch, Christina Schmitt, Anna Schmidt & Laura Schmitt

 

 

Aachen Zu einem der Höhepunkte sollte die DM der Senioren im zweiten Wettkampfhalbjahr für die SVG Sportler werden, auch wenn man nicht unbedingt mit einem DM Titel gerechnet, vielleicht allenfalls geliebäugelt hatte. Nach der Verletzung von Eva im Juni und der notgedrungenen WM Absage waren beide erst seit vier Wochen wieder im Training. Lange hatte Trainerin Natascha Metzler zusammen mit ihren Sportlern überlegt, ob ein Start bei der DM überhaupt möglich ist. Denn nach dem Armbruch von Eva ist bei den Handständen immer noch Vorsicht geboten, vor allem bei den einarmigen. Beim vereinseignen Horst Stephan Pokal vor knapp einer Woche startete das Mix-Paar noch außer Konkurrenz mit ihrer Balance-Übung und diese war auch in Aachen zuerst gefordert. Mit viel Applaus von den Rängen und einer kleinen mitgereisten Fangemeinde wurden sie auf die Matte begleitet und die Zuschauer sollten belohnt werden. Gleich das erste Element, ein Knotenhandstand von Eva, den Oliver einarmig hält und sich zu Boden setzt sowie der einarmige Handstand gelangen sicher. Das Standspagat, im Training sonst das Wackelelement, stand einwandfrei. Der Mexicanga (Handstand bei dem die Beine Richtung Kopf gehen) war etwas unsicher aber es war eine tolle Übung mit Luft nach oben in der Technik und auch ihre choreographische Stärke ist wieder im Kommen. Es war ein gelungenes Comeback und die Freude über die Silbermedaille war groß.

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18. Internationales Jugendmeeting 2014

Alina Schäfer, Josephine Beaupré & Nele Schmitt gewinnen die Damengruppen-Konkurrenz und Team Hessen2 belegt Platz 3

Baunatal Die Orte Puerto Rico, Südafrika, England, Österreich sind im Sportakrobatik Nachwuchs eng verbunden mit dem Internationalen Jugendakrobatikmeeting.  Seit  1995 unterwegs an den vorgenannten Wettkampforten fand die 18. Auflage dieses  Jahres  in Baunatal statt. Verantwortlich für dieses Turnier  zeichnet  sich der Hessische Sportakrobatikverband der erstmalig  2014 auch federführend für die Ausrichtung des Turniers (sonst die Vereine)  in Nordhessen war.

Vertreten waren die Landesverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt mit 3 Mannschaften, jeweils zwei stellten Schleswig Holstein und Hessen, Mecklenburg-Vorpommern ging einmal an den Start und  international vertreten war in diesem Jahr eine Mannschaft aus Wien/Österreich. Die Startreihenfolge wurde von den Sportlern selbst ausgelost. Für das Mannschaftsergebnis waren die Leistungen der ersten Runde relevant und diese waren auch gleichzeitig die Qualifikation fürs Finale der Einzelkonkurrenz.

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svg nieder-liebersbach Hessenpokalsieger 2014 (27.09.)

Nachwuchspaar Eva Trillig & Fabienne Lay belegt in der Einzelwertung Patz 3

Spannend und auf einem guten Niveau war der Hessenpokal 2014, und nach den Worten des Hessischen Sportakrobatik Präsidenten Norbert Müllmann  wäre es schön, wenn ein paar Zuschauer mehr den Weg zu dieser Sportart finden würden. Der Pokalcharakter der durch die Einführung des KO Modus im vergangenen Jahr dem etwas in die Jahre gekommenen Sportevent um die Hessenpokal-Mannschaftsmeisterschaft, und nun mit einer zusätzlichen Einzelmeisterschaft, neuen Schwung eingehaucht hatte, sorgte für einen interessanten Verlauf des Wettkampfs und für einige überraschende Ergebnisse.   

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SVG Trainingslager September 2014

Mit einem drei Tage Intensiv-Trainingsprogramm haben die SVG Sportakrobaten die Wettkampfsaison der 2. Jahreshälfte am Wochenende vom 12. - 14.09. eingeläutet. 

Hier stehen mit dem Hessenpokal und der Jubiläumsausgabe des 5. Horst-Stephan-Pokal-Turniers die nächsten großen Ereignisse vor der Tür. Am ersten Oktober-Wochenende  heißt es für den Nachwuchs "auf nach Baunatal" zum Internationalen Jugendmeeting und Ende November geht es ins sächsische Taucha zur Deutschen Bestenermittlung. Große Schatten werfen für die A-Klasse auch die Deutschen Meisterschaften der Junioren1 und Junioren2 sowie den Senioren und die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften sowie der Internationale Gutenbergpokal in Mainz-Laubenheim voraus. 

Alle Gruppen (27 Sportler und 10 Trainer) sind vollzählig und auch Verletzte sind keine mehr zu beklagen.

Trainiert wurden verstärkt individuelle Elemente, Handstände, Vorübungen für Saltos aber auch neue Elemente kamen nicht zu kurz. Übernachtet haben die Sportler von Samstag auf Sonntag in der Halle und hier hatten sie auch ein kleines Abendprogramm einstudiert.

Mit der "Nachtruhe" war es am Sonntag gegen 8 Uhr zu Ende denn Herr Stephan lies es sich nicht nehmen die Sportler persönlich zu wecken. Und zum Abschluss eines gelungenen Trainingslagers gab es am Mittag noch einen Zumba Workout und den Muskelkater gratis :-) obendrein!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Mamas die das Mittagessen gekocht haben.

Bilder folgen in kürze.....

 

 

Internationaler Sachsenpokal Riesa 2014

Riesa Zum 14. Mal hatte am vergangenen Wochenende der SC Riesa zum Internationalen Sachsenpokal eingeladen. Und auch in diesem Jahr hatten sich wieder viele Formationen auf den Weg nach Sachsen zum Traditionsturnier gemacht. Bestaunen konnte man neben zahlreichen deutschen Vereinen auch Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Weißrussland, Moldawien, Polen, Finnland und der Schweiz. So rückte das Turnier in diesem Jahr in den Fokus einer Generalprobe für den Veranstalter Riesa sowie für die teilnehmende Damengruppe der SVG Nieder-Liebersbach Schmitt/Schmitt/Schmidt, finden doch im kommenden Jahr die Europameisterschaften an gleicher Stelle statt. 

Das stärkste Teilnehmerfeld stellte die Altersklasse zwischen 10 und 16 Jahren und so hatte das SVG Trio, gestartet in Klasse der Senioren, nur eine Konkurrenz aus Kasachstan. Diese aber glänzte mit hohen Schwierigkeiten und einem dadurch resultierenden höheren Ausgangswert. Sehr sauber und sicher präsentierten die Liebersbacherinnen ihre Balance-Übung und hatten hier die Nase vorne (26,14 Punkte). Die Aufregung vor der Tempo-Übung, mit gleich zwei neuen Elementen und einer neuen Choreografie, war beim SVG Trio deutlich sichtbar. Aber trotz der Nervosität, die einige Abzüge in der Choreografie hinterließen, standen sie souverän ihre Elemente und erhielten für diese Vorstellung 25,4 Punkte (Patz1). Oliver Edelmann, der aufgrund der verletzungsbedingten Pause seiner Partnerin in den letzten Monaten als Co-Trainier fungierte, war sichtlich zufrieden. 

Mit einem großen Vorsprung von 2,28 Punkten gingen Christina Schmitt/Laura Schmitt/Anna Schmidt mit ihrer Kombi-Übung am zweiten Tag ins Mehrkampffinale. Bei einer neuen Salto-Kombination (gestreckter Stalto im Karree gefangen), die am Vortag hervorragend geglückt war, musste sich Anna an den Köpfen ihrer Unterpartnerinnen festhalten um die Landung abzufangen. Dies kostete wertvollen Punkte (Mehrkampf 75,085 Punkte) und die Kasachinnen zogen noch in letzter Minute an den Dreien vorbei. Am Ende fehlten die Winzigkeit von 25 Hundertstel Punkten. 

Das Resümee der Sportler und Trainer viel durchweg positiv aus. Wieder konnte man Erfahrung auf internationalem Parkett gewinnen und bis zur EM 2015 ist die Schwierigkeit der Übungen noch stark ausbaufähig trotz der beschwerlichen Trainingsbedingungen durch Ausbildung und Arbeitszeiten. 

85 Jahre - herzlichen Glückwunsch Horst Stephan

Nieder-Liebersbach. Die Gemeinde Birkenau bedankt sich für die Lebensleistung von Horst Stephan. Anlässlich des Empfangs der SVG Nieder-Liebersbach und der Freiwilligen Feuerwehr zum 85. Geburtstag des viele jahrzehntelangen Mitglieds beider Vereine, hatte Birkenaus Bürgermeister Helmut Morr nach seiner Rede in der neuen Halle der SVG eine Überraschung für den Geehrten parat. In einem nicht öffentlich beratenen Sitzungspunkt hatte die Gemeindevertretung der Sonnenuhrengemeinde beschlossen, Stephan, der seit 71 Jahren aktives Mitglied, Sportler, Trainer und Funktionär der SVG sowie seit 65 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Liebersbach ist, mit der höchsten Würde der Gemeinde auszuzeichnen. Horst Stephan erhielt für seine herausragenden Verdienste die 20. silberne Ehrenplakette, die in der Geschichte der Gemeinde Birkenau verliehen wurde.

"Birkenau hat viele Menschen, die über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich für ihren Verein Großartiges leisten. Aber manche dieser Sterne am Firmament leuchten etwas heller als alle anderen", sagte Morr. Er hob die herausragende Leistung Stephans hervor, der erst als Sportler, Trainer, Kampfrichter, besonders aber als Abteilungsleiter des Vereins Großes geleistet habe und maßgeblich dazu beigetragen habe, dass die SVG über die Grenzen der Region in Deutschland und auch in der ganzen Welt große Anerkennung fand. "Unzählige Meisterschaften und sportliche Großveranstaltungen haben für herausragende Höhepunkte in Birkenau gesorgt", sagte Morr und erinnerte an die sportlichen Erfolge, der von Stephan trainierten und betreuten Sportakrobaten auf nationaler und internationaler Ebene, sowie die Sportgalen, bei denen die Weltspitze der Disziplin zu Gast in dem Dorf der Sonnenuhren war.

Wirken damals und heute

Nach der Verleihung der Ehrenplakette trug sich der Jubilar in das Ehrenbuch der Gemeinde ein. Jochen Kruse, Zweiter Vorsitzender der SVG, lobte das unbeirrbare Engagement Stephans auch in den schweren Zeiten unmittelbar nach dem Krieg und in der Wiederaufbauphase des Vereins. "Wenn ein Verein so jemanden wie Dich in seinen Reihen weiß, muss ihm niemals Bange sein. Dieser Verein verneigt sich vor Dir", sprach Kruse zum Ehrenabteilungsleiter der Sportakrobaten. Auf das immer noch andauernde Wirken Stephans erinnerte Richard Andolfatto, Abteilungsleiter der Sportakrobatik, und sprach über Stephans "Persönlichkeit, die immer als Vorbild dient." Andolfatto hob die Bereitschaft des Jubilars hervor, über 71 Jahre nicht lediglich Mitglied gewesen zu sein, sondern sich auch am heutigen Tag noch aktiv ins Vereinsgeschehen einzubringen. "Du hast in all dieser Zeit die Inter_essen des Vereins und seiner Mitglieder oft vor Deine eigenen gestellt." Auch dieser Tage sei Stephan mindestens zwei Mal wöchentlich in der Halle zu Gast, begleite das Team bei Wettkämpfen und wirke so als Vorbild sowohl für die Sportler allen Alters, wie auch für die Trainer und Betreuer. Auch sei er bei allen Aufführungen der Sportakrobaten beim Hessentag in Bensheim anwesend gewesen. Andolfatto wies darauf hin, dass er immer noch ein kritischer Begleiter der Entwicklung des Vereins sei, auf dessen Zugehörigkeit zur SVG jeder stolz sei.

Als Geschenk für einen Menschen, der bereits sämtliche mögliche Würdigungen erhalten hatte, hatte sich die SVG etwas Angemessenes ausgedacht. Stephan wurde ein gemütlicher Ledersessel überreicht, der seinen Ehrenplatz in der Halle symbolisiert und der aufgrund des fortwährenden präsenten Engagements des Mannes auch häufig genutzt werden wird. Klaus Andolfatto, Abteilungsleiter der Ringer, dankte Stephan, der als Sportler bei den Ringern aktiv war, auch aus persönlichen Gründen. "Schließlich war er 1960 mein erster Trainer in dem Verein." Er selbst, wie unzählige andere, hätten von Stephan viel über den traditionsreichen Kampfsport gelernt und seine Persönlichkeit hätte stets zum ihm nacheifern angeregt.

Der Präsident des Hessischen Sportakrobatik Verbandes (HSAV), Norbert Müllmann, dankte Stephan, der viele Jahre als Vize-Präsident dem Landesverband zur Verfügung stand für seine Leistung: "Ohne Dich wäre der Hessische Verband nicht dort, wo er heute steht." Vor allem in der Jugend- und Nachwuchsarbeit hatte Stephan Konzepte entwickelt, die das Fundament für die heutigen Erfolge seien. "Es gibt keinen in Deutschland, der für diesen Sport mehr geleistet hat wie Du."

Worte brauchten die aktiven Sportlerinnen keine, um zu demonstrieren, was die Leistung des Geehrten bedeutet. Mit tollen Demonstrationseinheiten zeigten die Sportlerinnen die außergewöhnliche Mischung von Athletik und Ästhetik, die keinen Sport so ausmacht wie diesen. Dank für die Leistung Stephans gab es auch von den Vogelfreunden Nieder-Liebersbach, bei denen er Ehrenmitglied ist. Auch Gregor Hauber, Wehrführer der Feuerwehr dankte dem Jubilar für sein Engagement. uf

Artikel der WNOZ vom 26.08.2014 von Udo Fritz