horst Stephan Pokal  2013

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Nieder-Liebersbach Nur strahlende Gesichter sah man am Samstagabend bei der Sportler-Party des 4. Horst Stephan Pokals, bei den Sportlerinnen und Sportler, den Fans, den Kampfrichtern und den Verantwortlichen der SVG Sportakrobatik-Abteilung, dass dieses Mammutprogram so wunderbar bewältigt wurde.

Bereits der Einmarsch aller 23 Vereine war überwältigend und erfreute die Organisatoren durch den deutschlandweiten Zuspruch und Interesse an diesem Turnier.

Von vielen Emotionen begleitet waren die Worte zur Eröffnung des Horst Stephan Pokals durch seinen Namensgeber schon in den vergangenen Jahren gewesen. Aber mit seinen 84 Jahren weiß er noch immer seine „Sportfreunde“ und seinen Verein zu überraschen. Wo ihm die Worte manchmal vor Rührung fehlen und seine Stimme versagen mag, sang er diesmal nach den einführenden Worten von Bürgermeister Helmut Morr und der Begrüßung durch Abteilungsleiter Richard Andolfatto, seinen Gästen ein Ständchen. Mit klarer fester Stimme erklärte er dann unter dem Applaus der Zuschauer sein Turnier als eröffnet.

Vielleicht ist es das, was dieses Sportakrobatikevent der SVG in Deutschland so einzigartig macht. Die Liebe zu seinem Sport die er so mit Hingabe und Akribie pflegt, die seine Nachfolger mitreist und auch die Verbundenheit mit dem Ringersport aus dessen Ursprüngen einst die Sportakrobatik entstand. Damals noch unter der Bezeichnung Kunstkraftsport bekannt.

Vielleicht ist es aber auch die Nähe der Zuschauer zu den Sportlern und umgekehrt, denn nirgendwo sonst haben die Protagonisten auf der Matte eine so kurze Distanz zum Publikum. Das schafft Atmosphäre, zieht große Namen der Deutschen Sportakrobatikszene an und garantiert voll besetzte Zuschauerränge. Und selbst wenn die Organisatoren nah an ihre Grenzen kamen, nirgendwo anders hätte diese Veranstaltung dieses Flair.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Sportakrobatik war es gelungen einen Wettkampf mit drei Kampfgerichten (32 Wertungsrichter) im Rotationsmodus durchzuführen um die 134 Starts fair zu bewerten.

Insgesamt 23 Vereine aus 9 Bundesländern von Kiel bis Friedberg, Saarlouis bis Taucha, EM- und WM Teilnehmer, Deutsche Meister und Formationen, die beim HSP ihr Mattendebüt feierten, waren nach Nieder-Liebersbach gereist. Für das Publikum war es ein Feuerwerk der Sportakrobatik, denn alle Disziplinen der Deutschen Sportakrobatik waren vertreten, die Podest-Starter, die Damen-, Herren- und Gemischten Paare, die Damen Trios und sogar eine Herren Gruppe. Ergänzt wurde das Starterfeld von einer Polnischen Damengruppe, die Sportlerinnen von Adam Makowski, der mehrere Wochen im Jahr bei den Hessischen Sportakrobaten als Trainer zu Gast ist.

Ins Rennen um den HSP Mannschaftspokal gingen 19 Vereine. Dabei wurden nach einem Punktesystem die besten 3 Platzierungen sowie die Wertnoten einer Mannschaft addiert. Schon früh zeichnete sich zwischen der SVG und den Sportakrobaten vom TV Ebersbach ein Kopf-an-Kopf Rennen um den begehrten Pokal ab. Vor zwei Wochen erreichten Lara Kielkopf/Sarah Haslinger bei den Junioren-Europameisterschaften im portugiesischen Odivelas Platz 6 und sorgten gleich zu Beginn für einen Paukenschlag mit der Tageshöchstwertung von 27,65 Punkten.

Bei der SVG zogen die Jugend-Trios Helena Zeiss/Madita Schmitt/Katharina Gall und Charleen Nikoles/Alicia Eckert/Alina Schäfer punktgleich (26,05) nach. Mit viel Eleganz legte Sophie Brühmann (Ebersbach) auf dem Podest mit 27,18 Punkten erneut vor und baute den Vorsprung für die Württemberger weiter aus. Die Junioren Gruppe der SVG Tamara Dien/Nina Schwöbel/Jana Gall holten mit ihrer eindrucksvollen Übung und gewerteten 26,82 Punkten auf. Den Heimvorteil machten sich dann die Deutschen Meister Oliver Edelmann und Eva Breisch zu nutze. Begeisterungsstürme noch während der Übung durch das frenetisch applaudierende Publikum bestätigten die Wertung von 27,10 Punkten. Ebenfalls als gemischtes Paar wollten Sophie Brühmann und Nicolai Rein den Pokal nach Ebersbach holen. Leider machten mehrere unfreiwillige Abgänge dieses Vorhaben zu Nichte. So hielten die Liebersbacher Sportakrobaten zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pokal in den Händen, der von Horst Stephan freudestrahlend an seine Sportakrobaten überreicht wurde.

Ebenfalls für die SVG starteten im Nachwuchs Hannah Victor/Sophie Patzelt, Sarah Weizer/Emily Neher, Mirjam Wagner/Lea Weizer/Sophia Eichenauer, Fabienne Lay/Serafina Maul/Emily Beaupré, Melanie Beaupré/Lara Neher/Luisa Oppelt und Sandra Crisafulli auf dem A-Klasse Podest 

Auch die Tageshöchstnoten in den jeweiligen Altersklassen wurden vergeben:

Nachwuchs: Isabel Specht/Alida Katharina Dunkel  25,25  (FTG Pfungstadt).

A-Klasse Schüler: Lea Poos/Patricia Eichhorn 26,45 (FTG Pfungstadt)

A-Klasse Jugend: Helena Zeiss/Madita Schmitt/Katharina Gall und Charleen Nikoles/Alicia Eckert/Alina Schäfer 26,05 (SVG)

A-Klasse Junioren 1: Lara Kielkopf/Sarah Haslinger 27,65 (TV Ebersbach)

A-Klasse Junioren 2: Sophie Brühmann 27,18 (TV Ebersbach).

Senioren: Sandra Daniela Stoll/Janina Hiller/Selina Frey 26,74 (TSGV Hofherrenweiler/ Albershausen).

Die Sportakrobaten der SVG sagen ein großes Dankeschön allen Helfern und Sponsoren die zum Gelingen dieses Events beigetragen haben und freuen sich schon aus die Jubiläumsausgabe des 5. Horst Stephan Pokals anlässlich des 85. Geburtstages des Ehrenvorsitzenden.

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Nieder-Liebersbach Während die Deutschen Vertreter bei der EM in Odivelas im sonnigen Portugal um Medaillen kämpfen, biegen die Sportakrobaten der SVG Nieder-Liebersbach mit ihren Vorbereitungen für ihr Akrobatik-Event des Jahres langsam aber sicher auf der Zielgeraden ein.

Am 2. November laden die SVG Akrobaten wieder herzlich ein, ab 10.30 Uhr in die neue Sporthalle nach Nieder-Liebersbach, zum 4. Nationalen Horst Stephan Pokal Turnier. Spektakuläre Sprungbahnen, Doppelsalti, ob gestreckt, gehockt oder gebückt, schwierige Pyramidenelemente und ausgefeilte Choreographien werden für beste Unterhaltung sorgen. 

Langer Atem und Beharrlichkeit ist manchmal nötig um Großes zu bewegen, ganz so wie es dem Namensgeber des Turniers entspricht. Aber was die Akrobaten mit der vierten Auflage des Horst Stephan Turniers in diesem Jahr bis dato erschaffen haben überrascht die Organisatoren selbst. Viel, viel Lob gibt es von den Teilnehmern der vergangenen Jahre und nun eilt der SVG quasi der Ruf voraus. Die Vereine und Sportler kommen gerne nach Nieder-Liebersbach und scheuen selbst eine weite Anreise nicht. Hier ist eine Symbiose gelungen: Leistungssport in familiärer Atmosphäre.

Es sollte etwas Besonderes sein, damals zum 80. Geburtstag des Liebersbacher Urgesteins der Sportakrobatik, Horst Stephan. Ein besonderes Geschenk, das die Liebe und Hingabe zu diesem, seinem Sport in voller Breite widerspiegelt. Und nun, fünf Jahre später hat dieses Turnier enorm an Dimension und Prestige gewonnen und ist deutschlandweit positiv in aller Munde.

Allein 24 Vereine aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Sachsen, Saarland, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen haben bis dato zugesagt und starten mit ihren Formationen. Darunter auch die aktuellen EM-Teilnehmer und Deutschen Meister Celine Feliz Caro-Bauder & Pia Seckler aus Hofherrnweiler und Sarah Haslinger & Lara Kielkopf (mehrfache DM Gewinner durch die unteren Altersklassen) aus Ebersbach, die WM- und EM-Teilnehmerinnen Janina Hiller und Sandra Daniela Stoll mit neuer Oberfrau Selina Frey Sander aus Hofherrnweiler/Albershausen, Nikolai Rein und Sophie Brühmann ebenfalls aus Eberbach (die in anderen Formationen schon Nationalmannschaftsluft bei  WM und EM geschnuppert haben), die Deutschen Meister der Junioren 1 und 2 aus Kassel Jana Mendel & Xenia Denise Mehlhaff, und nicht zuletzt die Deutschen Meister aus Liebersbach Sandra Crisafulli auf dem Podest und das Meisterpaar der Senioren  Oliver Edelmann und Eva Breisch.

Für Spannung in allen Kategorien scheint gesorgt, denn der Modus des Turniers macht es so interessant. Vom Nachwuchs über die A-Klassen Schüler, Jugend, Junioren 1 und Junioren 2 bis hin zu den Senioren, vom Podest zu den Damenpaaren und –gruppen, den Mixpaaren und den Herrenpaaren und der Königsdisziplin, dem Herrenvierer sind Pokale und Medaillen zu gewinnen. Oberstes Ziel aber wird der sportliche Wettstreit der Mannschaften um den Horst Stephan Pokal sein. Auch in diesem Jahr wieder gespendet vom Namensgeber des Turniers.

Für das leibliches Wohl der Gäste wird  den ganzen Tag über gesorgt sein, unter anderem auch mit Kaffee und Kuchen.

Ein gemeinsames Abendessen schließt sich an den Wettkampf an und beim gemütlichen Zusammensein mit Barbetrieb werden sicher wieder einige Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht.

HSP 2012
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HSP 2011