Ehrenabteilungsleiter Horst stephan stolz wie "oskar"  

Im dritten Anlauf hat's geklappt - Der HSP pokal bleibt in Nieder-Liebersbach

Joomplu:4183

Siegerlisten Horst Stephan Pokal 2012

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Joomplu:4184

Zeitungsartikel der "WNOZ" vom 2. Oktober 2012 

 

 NIEDER-LIEBERSBACH. Auf Samtpfoten schleicht der Pink Panther aus den Lautsprecherboxen - um dann plötzlich mit Techno-Beats zum großen Sprung anzusetzen. Auf der Turnmatte tun es ihm Josefine Tamme und Emily Schlossus vom AC Taucha gleich: In pink-schwarzen Turnanzügen bieten sie zunächst eine grazil-zurückhaltende Choreographie, ehe es per synchronen Rollen und Sprüngen quer über die Matte geht und in spektakulären Figuren der akrobatischen Körperbeherrschung mündet. Vielfach durften die Zuschauer in der neuen Sporthalle in Nieder-Liebersbach am Samstag solche sportakrobatischen Darbietungen im Rahmen des Horst-Stephan-Pokals der SVG Nieder-Liebersbach bewundern. Zum ersten Mal gewann die SVG Nieder-Liebersbach den Horst-Stephan-Pokal und schaffte so einen ganz besonderen Moment, denn der Namensgeber selbst überreichte der Mannschaft die Trophäe persönlich. Die überragenden Punktelieferanten auf Seiten der SVG waren die Podeststarterin Sandra Crisafulli, das Mixpaar Oliver Edelmann und Eva Breisch sowie die Damengruppe Tamara Dien, Julia Nesbigall und Gana Gall, die die Tageshöchstnote erreichten.Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Sportakrobatik-Abteilung der SVG dieses nationale Turnier, bei dem sich Vereine aus allen Ecken Deutschlands im Birkenauer Ortsteil einfanden und sich auf hohem sportlichen Niveau dem Wettkampf stellten. Sie kamen aus Berlin und Kiel, aus dem sächsischen Taucha oder aus Mainz.Horst Stephan wurde dies als Auszeichnung für sein Lebenswerk zuteil: Er hatte 1970 die selbständige Abteilung Kunstkraftsport gegründet und war über viele Jahre hinweg als Sportler und Funktionär tragende Säule dieser SVG-Sparte, zu deren Ehrenabteilungsleiter er schließlich ernannt wurde. Und Stephan selbst war auch zu Gast, um die akrobatischen Leistungen seiner Enkel zu genießen.Viel Arbeit in der VorbereitungLange Zeit und viele Hände hatte die Vorbereitung gekostet, die von Jeanette Defiébre-Döring koordiniert wurde. Die großzügige Vorbereitungsfläche im Nebenraum der Halle bot beste Bedingungen. Abteilungsleiter Richard Andolfatto eröffnete das Turnier, Grußworte entboten der Zweite Vorsitzende des Gastgebers, Heinz-Jürgen Weise, und natürlich Horst Stephan sowie seitens der Gemeinde Birkenau der Erste Beigeordnete Wolfgang Grün.Da herrschte außerhalb des Mattenbereiches bereits emsiges Treiben: Die Wettkämpfer bereiteten sich auf ihre Einsätze vor, holten sich letzte Instruktionen der Trainer oder gingen ihre Choreographie durch. Und da Ästhetik und Fluss eine große Rolle in der Sportakrobatik spielen, wurde auch reichlich Zeit auf das Erscheinungsbild gelegt. Fingernägel wurden lackiert, Zöpfe geflochten, Haarspray zum wichtigen Utensil - alles musste schließlich perfekt sitzen. Am wichtigsten aber natürlich war dann die sportliche Leistung. In verschiedenen Altersklassen und Disziplinen maßen sich die Sportler, alle Jahrgänge zeigten ansprechende und teils spektakuläre Aktionen und Übungen. Angefeuert von Schlachtrufen der Vereinskameraden gab es so während den rund zweieinhalb Minuten eines Auftritts ausdrucksstarke Balance-Elemente ebenso zu bestaunen wie tanznahe Choreographien, Turneinlagen wie Spagate und Schnelles wie Sprünge, Saltos und Flickflacks. Diese Kombi-Elemente aus Balance und Dynamik machen einen großen Reiz der Sportakrobatik aus. Unterlegt wurden alle Aufführungen mit musikalischen Klängen, die mit den Outfits einen symbiotischen Fluss bilden sollen, was auch in die Bewertung mit einfloss. Ob flotte Dance-Beats, orientalische oder südländische Klänge oder etwas lässig Jazziges - für genug Abwechslung war gesorgt. Auch durch die Einbindung von Podesten mit Stützen oder Brett lieferten so manche beeindruckende statische Kraft- oder Hebefiguren. Die über 90 Formationen ließen am Abend beim gemeinsamen Abendessen nach der großen Siegerehrung - die von allen Vereinen besucht wurde - die Veranstaltung Revue passieren, viele Gäste übernachteten in der alten SVG-Halle und konnten so bei der abschließenden Sportlerparty richtig feiern. mr