Nieder-Liebersbach ...bei den "Liewerschbescher Riewelescher" zur Jubiläums-Fastnachtssitzung "Route66" in Kooperation mit den SVG Ringern....weitere Bilder folgen!

Um ihre Sportler sowohl tänzerisch wie auch choreographisch weiterzubilden und ihren Ausdruck auf der Wettkampfmatte zu festigen, haben die Akrobaten der SVG mit dem renommierten Tanzlehrer für modernen Theatertanz, Pascal Sangl aus Birkenau, einen neuen Weg eingeschlagen. „Unsere Sportler sollen selbstsicherer in ihre Wettkämpfe gehen und mit der gewonnenen inneren Stärke vor den Kampfrichtern und dem Publikum bestehen“, so die Aussage von Abteilungsleiter Richard Andolfatto.
„Ein spezielles Tanz- und Choreografie-Training stand schon sehr, sehr lange bei Sportlern und Trainern gleichermaßen ganz oben auf der Wunschliste“, erklärt Dr. Doreen Heckmann-Nötzel, sportliche Leitung. „Zusammen mit Pascal konnten wir dies nun realisieren“.
Seit November letzten Jahres unterrichtet Sangl nun 30 Akrobaten, ihrem Leistungsstand entsprechend aufgeteilt in vier Gruppen, mit neuem Input aus der Welt des modernen Tanzes. Und das zusätzlich zu deren „normalen“ Trainingseinheiten. Neben dem Fokus auf Körperspannung und Weichheit, legt er, in dem sehr persönlich gestalteten Unterricht, vor allem Wert auf Selbsterfahrung und Eigenverantwortung. So soll das Training langfristig nicht nur das Gesamtkörpergefühl schulen, sondern auch zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Sportler beitragen. Durch seine besondere Gabe der Beobachtung, woraus er viele Informationen aber auch Inspiration zieht, will er Sicherheit, sowohl auf der Wettkampfmatte als auch im Leben, vermitteln.
„Er hat uns andere Bewegungsabläufe beigebracht, die wir so im Training nie ausgeführt hätten. Man traut sich mehr aus sich rauszukommen und ist weniger nervös“, so die ersten Einschätzungen der Sportler nach einer Befragung durch die sportliche Leitung. In wie weit die Sportler das Erlernte im Wettkampf umsetzen können, wird sich beim ersten Liga-Wettkampf, Anfang März in Kassel, zeigen.
Finanziell getragen wird das Projekt je zur Hälfte durch die Abteilung und den Eltern der Sportler.

 

Zur Person Pascal Sangl (Tänzer/Choreograf/Regisseur)

Geboren 1991 in Weinheim, kehrte der Birkenauer nach dem Abitur seinem Heimatort für vier Jahre den Rücken und studierte ab 2012 „Modernen Theatertanz“ an der Amsterdamer Universität der Künste. Seit Juni 2016 arbeitet er nun als freischaffender Tänzer sowohl in den Niederlanden, als auch in Deutschland. Er ist Mitbegründer der Performancegruppe CHRONOS und hat im vergangenen Jahr seinen Tanzkurzfilm „Garden of Others“ geschaffen, der am Schloss Schwetzingen und auf der Wachenburg Weinheim gedreht wurde. Neben der Bühnenarbeit unterrichtete Sangl bisher zahlreiche Tanzschüler aller Altersstufen in Deutschland, Holland und China.

Kommenden März wird er als Tänzer im Musiktheater „Die Jahreszeiten“ (J.Hadn) unter der Leitung von Regisseur Axel Brauch und dem Choreografen Duo Vlasowa/Pawlica gleich fünf mal zu sehen sein. Die Produktion wird im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg aufgeführt werden.

 

Nieder-Liebersbach In gut gelaunte Gesichter konnte man beim Betreten des Dorfgemeinschaftshauses in Nieder-Liebersbach blicken, die Stimmung war ausgelassen, es wurden viele Hände geschüttelt und noch einige beste Wünsche für das neue Jahr verteilt. Mit ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier in der ersten Januarhälfte haben die SVG Sportakrobaten das neue Sportjahr begonnen und das Vergangene von 2017 auf vielfältige Weise noch einmal Revue passieren lassen. Unter den zahlreichen anwesenden Sportlern, Trainern, Eltern und Mitgliedern der Abteilung konnte Abteilungsleiter Richard Andolfatto auch den 1. und 2. Vorsitzenden der SVG Friedrich Mischke und Jochen Kruse begrüßen sowie den Ehrenpräsidenten des Hessischen Sportakrobatik Verbandes (HSAV) Norbert Müllmann mit seiner Frau und SVG Trainerin Erika Müllmann und den Sportwart des HSAV Norbert Hildenbeutel. Der Einladung des Vereins gefolgt waren auch Silvia Breitlow. Die Birkenauerin ist seit September 2017 neue Präsidentin des HSAV. Für die Gemeinde Birkenau überbrachte Friedrich Mischke die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Helmut Morr, der leider an diesem Abend verhindert war. Aufgrund des 125järigen Jubiläums der SVG Nieder-Liebersbach in diesem Jahr, nahm Friedrich Mischke die Ehrung der in 2017 erfolgreichen Sportakrobaten im Rahmen der Abschlussfeier vor und übergab, nach einer kurzen Ansprache, Urkunden sowie eine finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit der Akrobaten.
Richard Andolfatto dankte in seiner Rede den vielen ehrenamtlichen Helfern der Abteilung und den Eltern der Sportler, durch deren tatkräftige Mithilfe es auch 2017 wieder möglich war Sportveranstaltungen wie den „Horst Stephan Pokal“ und einen Ligawettkampf in eigener Halle durchzuführen. Besonders aber hob er die Trainerinnen und Trainer heraus. „Angefangen von der Breitensportgruppe um Monika Schmittinger mit ihrem Team bis hin zu den Trainerinnen und Trainer der Formationen der Leistungsgruppe, leisten sie eine der Hauptaufgaben der Abteilung. Ohne deren unermüdlichen Einsatz wären die Erfolge so nicht möglich gewesen. Zudem fungieren nicht wenige der Trainerinnen bei Wettkämpfen noch in der Doppelfunktion Trainer/Kampfrichter“.
Erfreulich sei das Interesse von jungen Talenten an der Sportakrobatik, was sich in den Anfragen zu einem Probetraining ausdrückt. Dadurch, und durch das Engagement von Heinz Andolfatto, sind im vergangenen Jahr wieder neue Sportler durch die „Nachwuchs-Grundausbildung für Leistungs- und Wettkampfsport“ gegangen und haben sich, neuformiert oder in Formationen integriert, schon bei ersten Wettkämpfen präsentieren können. Jeanette Defiebre-Doering, stellvertr. Abteilungsleiterin, hob explizit die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit hervor, gerade unter dem Aspekt, dass sich mit Ablauf des vergangenen Wettkampfjahres einige Akrobatinnen und Akrobaten, aus z.B. schulischen, beruflichen und persönlichen Gründen, vom Leistungssport verabschiedet haben.
In ihrem sportlichen Resümee brachte Dr. Doreen Heckmann-Nötzel, sportliche Leitung, noch einmal die Erfolge auf den Punkt. Neben dem Gewinn der hessischen Ligen (Land- und Hessenliga) waren sicherlich die DM-Teilnahmen u. a. beim Deutschen Turnfest in Berlin mit drei Medaillen durch das Mixpaar Oliver Edelmann und Dana Rühm (Silber und Bronze) und dem Trio Charleen Nikoles/Fiona Claire Reul/Hannah Maria Victor (Silber) die Highlights des vergangenen Jahres. Etliche Erfolge und Podestplätze konnten auf nationalen und internationalen Turnieren (Belgien, Portugal) eingefahren werden. Der beste Nachwuchs Deutschlands kommt aus Hessen von der SVG, denn sowohl im hessischen Team beim Mannschaftstag in Düsseldorf als auch bei den Einzelmeisterschaften in Baunatal holten SVG Sportlerinnen Goldmedaillen. Gewürdigt wurden diese Leistungen mit Urkunden, Fotopräsenten, Trainingstaschen und T-Shirts. Außerdem wurden in Nachwuchs und A-Klasse die Sportler mit den häufigsten Trainingsbesuchen ausgezeichnet.
Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch zwei Tanzeinlagen von den Trainerinnen der Breitensportgruppe und den Nachwuchsakrobaten, einem Jahresrückblick in Bildern und das eine oder andere Spielchen bei denen Trainerinnen und Eltern gleichermaßen gefordert waren.
Kurz vor Mitternacht beschloss man den rundum gelungenen Abend.

Dresden/Mainz-Laubenheim Beim 4. Zwinger Acro Cup in Dresden sorgte das Trio Charleen Nikoles, Ann-Sofie Haiber und Larissa Weihrauch für einen goldenen Jahresabschluss bei den SVG Sportakrobaten. Sie holten nach einem sportlich gelungenen Wochenende, in einem erlesenen internationalen Teilnehmerfeld von 12 Damengruppen u. a. aus der Schweiz, Polen und den USA, mit konstanten Leistungen in allen drei Übungen, den Sieg in der Mehrkampfwertung. Durch zwei verletzungsbedingte Absagen waren sie die einzigteste SVG Formation die in Dresden an den Start ging. Nach einem dritten Platz zum Auftakt mit einer technisch guten Balance-Übung zeigte sich Trainerin Verena Doll zufrieden mit ihren Schützlingen. „Sie waren noch etwas nervös aber kein Wunder das ist erst der 3. Wettkampf nach zwei Monaten gemeinsamen Trainings“. Auf dem 4. Rang landeten die Drei mit ihrer Tempo-Übung. Nach einer verbesserten Sprungserie aber keinen guten Landung beim Doppelsalto vorwärts gab es hier Abzüge in der Techniknote und verhinderte den Sprung aufs Treppchen. Im Finale aber brachten sie mit sauberen Elementen noch einmal eine tolle Kombi-Übung auf die Matte und beendeten den Wettkampf in der Addition aller drei Wertungen auf dem ersten Platz. Nach allem Grund zur Freude hat Trainerin Doll aber auch schon den Blick auf die kommende Saison gerichtet. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn technisch gab es nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Nun stehen neue Elemente, höhere Schwierigkeiten und intensives Choreografie-Training auf der Tagesordnung, um mit noch mehr Sicherheit und Ausstrahlung überzeugen zu können“.


3. Klaus Spengler Pokal
In Mainz-Laubenheim, bei der dritten Auflage des Nachwuchsturniers, stellten die jüngsten SVG Akrobaten ihr Können unter Beweis. Sophia Eichenauer/Antonia Harbich/Laila Breitwieser Arroyo (N1) trainieren erst seit wenigen Wochen gemeinsam und freuten sich bei ihrem ersten Wettkampf unter 20 Damengruppen mit 20,48 Punkten über einen 12. Platz. Bei den Damenpaaren kassierten Jule Kunz/Lilli-Angelina Ehret (N1) einen Zeitfehler und landeten, nach schöner Übung, auf dem 16. Platz unter 22 Konkurrenten. Beide Formationen konnten bei diesem Wettkampf viel Erfahrung sammeln und werden sich mit ihren Trainern in den nächsten Wochen intensiv auf die Wettkämpfe im neuen Jahr vorbereiten. 

Pfungstadt Zum Jahresendspurt gings für die SVG Akrobaten zur FTG Pfungstadt. Dort trug der Hessische Sportakrobatikverband die zweite Auflage des Norbert Müllmann Hessenpokals aus, benannt nach seinem scheidenden Verbandpräsidenten, der nach über 37 Jahren an der Spitze der hessischen Sportakrobatik sein Amt aufgibt. 

Mit einer kleinen Reglementänderung im Vergleich zum Vorjahr waren die 33 Formationen aus acht Vereinen in den Wettkampf gestartet. Die erste Runde entschied den Pokalsieger der Mannschaftswertung (dazu benötigte es 3 Starts pro Verein), die besten 10 Formationen qualifizierten sich für die zweite Runde und machten den Pokallsieger der Einzelwertung unter sich aus.
Das SVG Damenpaar Fabienne Lay und Anna Dorigatti konnte sich mit konstant guter Leistung (22,610) in der 1. Runde unter die besten Zehn einreihen. "Ein Zeitfehler bei einem individuellen Element und kleine unsaubere Ausführungen in der Choreographie brachten uns nicht ganz die erwarteten Punkte", erklärte Trainerin Diana Lay, "im zweiten Durchgang, bei ihrem letzten Auftritt als Damenpaar, wollten sie es besser machen". Und das gelang ihnen mit einer fehlerfreien und sauberen Vorstellung (23,590). Die Honorierung vom Wertkampfgericht blieb jedoch aus und so belegten sie am Ende den sechsten Platz. Im kommenden Jahr werden sie mit Hannah Maria Victor als Trio in der Schülerklasse auf der Matte zu sehen sein.
Seit Monaten von Verletzung und Krankheit gebeutelt war für das Junioren- Damenpaar Eva Trillig und Emily Neher, dass erst vor 6 Wochen wieder mit dem Training begann, keine optimale Vorbereitung auf den Wettkampf möglich. Sie verabschiedeten sich mit solider Leistung (21,000) nach Runde 1 und wollen gesund im kommenden Jahr wieder richtig durchstarten.
Zum letzten gemeinsamen Wettkampfauftritt präsentierte sich das Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger noch einmal mit tollen Übungen. Sie legten in der zweiten Runde sogar noch ein paar Wertungspunkte drauf und beendeten den Wettkampf auf einem siebten Rang. Für alle Drei geht es im nächsten Jahr in anderen Formationen weiter.
Eine absolute Punktlandung gelang dem neuformierten Trio Charleen Nikoles/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch bei ihrem zweiten Wettkampf. Während ihre erste Darbietung beim Mannschaftsatag in Düsseldorf noch sehr unglücklich verlief zeigten die Drei diesmal was in ihnen steckt. "Die Übung war technisch und choreographisch tadellos", schwärmte Trainerin Verena Doll, "die Wertung (25,590) spricht für sich". Es war die höchste des ersten Durchgangs und brachte die SVG auf den zweiten Platz der Mannschaftswertung. Den Pokal sicherte sich Gastgeber Pfungstadt, auf den dritten Podestplatz sprang der KSV Baunatal. Auch in Runde zwei gelang ihnen eine excellente Darbietung. "Der erste Doppelsalto kann noch etwas mehr an Höhe gewinnen, ansonsten waren die Absprünge, Salti und Landungen auf den Punkt", so Doll. Auch wertungstechnisch ging es nochmal eine Schippe rauf. 26,08 Punkte waren die höchste Wertung an diesem Tag und der Finalsieg. "Das war definititv eine gute Generalprobe für den Zwinger Pokal in zwei Wochen in Dresden", resümierte Doll. Da verletzungsbedingt ein Trio ausfällt werden sie als einizige SVG Formation zum letzten Wettkampf dieses Jahres an den Start gehen und sich nationaler- und internationaler Konkurrenz stellen.

Baunatal Am vergangenen Wochenende traf sich der Sportakrobatiknachwuchs in Baunatal um aus mehr als 25 Vereinen und 206 Athleten, Deutschlands beste Nachwuchs-Formationen zu küren. Über 600 Zuschauer und mitangereiste Fans waren in die Rundsporthalle zum KSV Baunatal gekommen um ihre Favoriten zu unterstützen und sorgten so für eine tolle Hallenatmosphäre. Die Sportlerinnen und Sportler repräsentierten die Zukunft der Sportakrobatik in Deutschland und basierend auf den gezeigten Leistungen und der Resonanz der Zuschauer kann man in diese Zukunft mit Spannung und viel Optimismus blicken.
Der großen Konkurrenz und den strengen Augen des Wettkampfgerichts stellten sich auch drei Liebersbacher-Formationen. In der Altersklasse N1 setzte sich das Damenpaar Fabienne Lay und Anna Dorigatti mit ihrer kreativen, dynamischen Übung unter 18 Paaren an die Spitze der Qualifikationrunde. Trainerin (und Mama), Diana Lay, war zufrieden. Auch die zweite von Lay trainierte Formation der Alterklasse N2 Katharina Gall/Anna Schmidt/Lilly Böh lies in der Qualifikation nichts anbrennen und zeigte der Konkurrenz von insgesamt 16 Trios, trotz Rückenschmerzen und Schulterverletzung, dass der Sieg nur über sie zu holen ist. "Beide Übungen waren lediglich durch einen Zeitfehler gekennzeichnet. Jetzt heisst es im Finale wenn möglich sogar noch mal eins draufzusetzen", resümierte Lay den ersten Wettkampftag.
Die Startreihenfolge am Finaltag von Platz 8 bis 1 machte es für das Publikum spannend, hatte aber zur Folge dass beide SVG-Formationen als letzte Starter auf die Matte mussten. Dies stellte eine zusätzliche Herausforderung für die jungen Sportlerinen dar und so war Anspannung und Nervosität praktisch greifbar. Auf der Matte war davon dann aber nichts mehr zu spüren. Fabienne und Anna dominierten mit ihrer Routine auch das Finale, holten sich die Goldmedaille und gleichzeitig die Taghöchstwertung (23,460) ihrer Altersklasse. Gleiches gelang wenig später auch dem Trio Gall/Schmidt/Böh. Mit einer sauberen, kraftvollen Leistung legten sie sogar zum Vortag noch eine Schippe drauf und belohnten sich mit Tagesbestwertung (23,900) in der N2 Klasse und dem Titel des Deutschen Nachwuchsmeisters. "Stärke zeigen wenn es drauf ankommt, das haben die Mädels an diesem Wochenende eindrucksvoll bewiesen", freute sich Trainerin Lay.
Nach 5-wöchiger Trainingspause kehrten Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger zu ihrem zweiten Wettkampf bei den N1 Trios auf die Matte zurück. Vor gut einer Woche hat, die von Erika Müllmann trainierte Formation, bereits im Hessischen Nachwuchsteam beim Mannschaftstag in Düsseldorf mit toller Leistung die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Nun sind sie quasi in dieser Konstellation auf "Abschiedstour", denn nach der Bestenermittlung und dem Hessenpokal (25.11.) geht es für alle drei Sportlerinnen in anderen Formationen weiter. Sie mussten sich in Baunatal der quantitiv größten Konkurrenz von 21 Damengruppen stellen und legten eine tolle Qualirunde hin. Im Finale bestätigten sie ihre Leistung (21,720) abermals und erreichten Platz drei auf dem Siegerpodest. "Die Erfahrung die sie gemeinsam als Trio in den letzten 2 Jahren gesammelt haben nutzten sie hier zu ihrem Vorteil", erklärt Trainerin Müllmann und fügt noch stolz hinzu, " Es ist schwer nach 5 Wochen nochmal so eine Spannung aufzubauen und sich dann fast fehlerfrei zu präsentieren. Hut ab".

Düsseldorf Mit vier Formationen der SVG Nieder-Liebersbach ist das Hessische Sportakrobatik-Team in den drei Alterklassen, Nachwuchs, Jugend und Senioren (Meisterklasse) beim 2. Mannschaftstag des Deutschen Sportakobatikbundes in Düsseldorf gestartet.
Rund 200 Sportler aus 13 Landesverbänden gingen im Sportpark Niederheid auf die Matte um die beste deutsche Mannschaft zu ermitteln. Die Teams des Nachwuchs, der Jugend- und Meisterklasse bestanden aus je drei Formationen die eine Balance-, Dynamik- oder
Kombiübung turnen mussten.
Mit tollen Vorstellungen ist es der hessischen Nachwuchsmannschaft gelungen ihren Titel aus dem Vorjahr knapp vor den Teams aus Sachsen und Berlin zu verteidigen. Dabei konnte die kurz vor dem Wettkampf für das verletzte SVG Mixpaar Fändrich/Steinmann eingesprungene SVG Damengruppe, Melanie Beaupré/Lara Neher/Catharina Träger, ihre Leistung abrufen obwohl sie allesamt schon in anderen Konstellationen trainieren. Eine ausdruckstarke und technisch saubere Übung präsentierten Anna Schmidt/Katharina Gall/Lilly Böh, mussten aber aufgrund eines Fehlers und der dadurch fehlenden Grundanforderung eines gefangenen Elements, einen ganzen Punkt Abzug hinnehmen. Das Pfungstädter Mixpaar Paulk/Becker kompletierte das erfolgreiche Team.
In der Jugendklasse stellten sich Fiona Clare Reul und Josephine Beaupré mit ihrer Balanceübung der Konkurrenz. Das eigentliche Trio musste auf ihre verletzte Partnerin Emily Beaupré verzichten und ging kurzerhand als Damenpaar im Hessischen Team an den Start. "Mit nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten beste Formation der hess. Jugendmannschaft", freute sich Trainerin Nina Schwöbel. "An dieser sauberen Übung gibt es nichts auszusetzen". Mit dem 4. Platz, hinter Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg, wurde nur ganz knapp das Siegerstreppchen verpasst.
In der Meisterklasse agierte das neue SVG-Trio Charleen Nikoles/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch mit ihrer Balanceübung etwas unglücklich. Sie erwischten keinen guten Tag und konnten die starken Übungen die sie schon im Training präsentierten, diesmal im Wettkampf leider nicht zeigen. "Sie waren hoch motiviert und wollten alles geben", erklärt Nina Schwöbel, "doch individuelle Fehler und Zeitfehler summierten sich und brachten am Ende zu viele Abzüge". Mit den beiden Formationen aus Baunatal und Kassel belegte die hessische Mannschaft hier den siebten Rang. Deutscher Mannschaftsmeister wurde das Team aus Sachsen.
"In der Jugend- und Meisterklasse wurden viele Formationen vor kurzem erst neu zusammengestellt, so war es insgesamt ein gutes Resultat", bilanzierte Norbert Hildenbeutel, Vizepräsident Sport des hess. Verbandes. Wieder in allen Konkurrenzen um die Medaillen mitzuturnen gab Hildenbeutel als Ziel für die Zukunft aus.

Nieder-Liebersbach  Vielen Dank für Eure Teilnahme! 

Akrobatik Club Taucha e. V. -- TSV Monheim -- TV Ebersbach -- KSV Weiher -- Turngemeinde in Berlin 1848 -- DJK Weiden -- Möbisburger SV -- VFL Sindelfingen -- Sportakrobatik Schwalbach Griesborn -- TSV Grafenau -- TSV 1860 Weißenburg -- SV DJK Eggolsheim/TSV Kersbach -- SV Mergelstetten -- TSV Friedberg -- FTG Pfungstadt -- TG 08 Lispenhausen -- KSV Baunatal -- SG Götzenhain 1945 e.V. -- KKSV Mainz-Finthen -- SAV Augsburg-Hochzoll -- TV Bad Sobernheim -- TV Dettingen 01 -- SG Arheiligen -- TV Pohl-Göns

Herzlichen Glückwunsch dem HSP Mannschaftssieger TV Ebersbach! Platz 2 geht an sie SVG und den 3. Platz holte sich der TSV Grafenau vor dem Akrobatik Club Taucha e.V.

Ergebnisse Mannschaftswertung

Einzelergebnisse

Nieder-Liebersbach  Bei der RTL-Fernsehshow "Ninja Warrior Germany" hat sich unser Oli souverän für das Halbfinale der neuen Staffel qualifiziert. Der "Last Man Standing 2016" rannte allen davon.

(Siehe auch Bericht der WNOZ hier)

Das Halbfinale wird am 24. September auf RTL ausgestrahlt, das Finale eine Woche darauf am 1. Oktober, jeweils 20:15 Uhr.

Nieder-Liebersbach Zwei Hochzeiten und ein 70. Geburtstag....

Zum 70. Geburtstag von unserem Trainer Hermann Messer gratulieren wir ganz herzlich!

Unseren beiden Trainerinnen Verena und Alexandra gratulieren wir zur Hochzeit und wünschen ihnen mit ihren jeweiligen Partnern alles Gute auf deren gemeinsamen Lebensweg!

Lissabon/Portugal Als einzige deutsche Teilnehmer ging das Liebersbacher Junioren Trio Jana Gall/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch beim Internationalen Acro Cup in Lissabon/Portugal (LISBON INTERNATIONAL ACROBATIC GYMNASTICS kurz LIAG) an den Start und das sehr erfolgreich. Bei ihrem ersten gemeinsamen internationalen Einsatz im Ausland zeigten sie sich in den Qualifikationsrunden sehr souverän und holten sich im Finale die Bronzemedaille. „Wir sind mit unseren gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Und dass unser Engagement auf der Matte nun auch von den Wettkampfrichtern belohnt wurde freut uns natürlich umso mehr“, kommentierte Trainerin Verena Doll.
Schon im Vorfeld versprach die Teilnehmerliste in den jeweiligen Altersklassen des top organisierten Turniers in der portugiesischen Hauptstadt keine große, dafür aber eine qualitativ sehr hochwertige Konkurrenz. Insgesamt sechs Damengruppen gingen in der AgeGroup2 gemeinsam mit der SVG Formation an den Start. Mit einer synchronen Choreographie, viel Ausstrahlung und sauber geturnten Elementen erwischte das Trio mit 25,71 Punkten (Platz 4) in ihrer Balanceübung einen tollen Einstieg in den Wettkampf. Das gab Sicherheit für den weiteren Verlauf des Turniers.
Entsprechend selbstbewusst traten sie zur Dynamikübung an. Der Absprung zum ersten Doppelsalto kam nicht ganz perfekt aber alle Landungen und weiteren Saltos waren in der Ausführung sehr sauber und wurden auf den Punkt geturnt. „Die Choreo war so gut wie noch nie“, lobte Doll ihr Trio. Dieser Meinung war auch das Kampfgericht und setzte sie mit 26,15 Punkten auf Platz 3, nur 0,1 Punkte hinter den Zweitplatzierten. In der Addition beider Durchgänge zogen sie sich als drittbestes Trio, mit einem komfortablen Vorsprung, in das Finale ein und präsentierten hier, überzeugend sicher, eine saubere Kombiübung. Ein unerklärbarer Abzug von 0,3 Punkten wurde, mittels Videobeweis von Trainerin Doll, vom Wettkampfgericht wieder rückgängig gemacht und so standen am Ende 25,69 Punkte für diese Übung zu Buche. Für die Mehrkampfwertung summierte sich die Wertung auf 77,550 Punkte und bescherte ihnen, hinter Frankreich und Polen, die verdiente Bronzemedaille.

(Foto oben: Federacao de Ginastica de Portugal)

Siegerlisten